Archäologische Projekte

ΦΩΣ 4D – Werkzeug zur Affordanz-basierten Tageslichtanalyse in antiken Häusern mittels Simulation

Gefördert vom BMBF

Koordination: TU Darmstadt, Fachgebiet Klassische Archäologie

Tageslicht spielt in der Betrachtung antiker Wohnhäuser eine wesentliche Rolle. Dessen Verfügbarkeit strukturiert und bestimmt die multimodalen Nutzungsmöglichkeiten (Affordanz) des gebauten Raumes im Tages- und Jahresverlauf. Tageslicht erhält damit einen objekthaften Charakter.

Ziel des durch das BMBF geförderten Projektes ist es, eine Metrik zu entwickeln, die auf der Basis digitaler Rekonstruktion und Computersimulation das verfügbare Tageslicht und die daran gebundenen Nutzungsmöglichkeiten in antiken Wohn- und Werkräumen zusammenfasst.

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Der multidimensionale Raum Olympia (Phase 2)

Landschaftsarchäologische Untersuchungen zu Struktur, Interdependenzen und Wandel räumlicher Vernetzungen

Gefördert von der DFG

Prof. Dr. Franziska Lang und Georg Pantelidis, M.A.

Das interdisziplinäre DFG-Projekt „Der multidimensionale Raum Olympia“ geht ab 2020 in die Fortsetzungsphase, in der die Ergebnisse der geoarchäologisch-historischen Untersuchungen 2015–2019 im Umland des antiken Heiligtums von Olympia multimethodisch ausgewertet werden.

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Restricted Area oder Interaktionsraum zwischen Kaiser und Civitas?

Wegeführung und Erschließung der Trierer Kaiserresidenz

Gefördert von der DFG

Dr. Maria D'Onza

Die spätantiken Residenzen der römischen Kaiser boten den baulichen Rahmen für vielfältige Interaktionsformen zwischen unterschiedlichen Gruppen. Darüber hinaus waren sie auch Ausdruck und Manifestation der jeweiligen Herrschaftsauffassung im Stadtraum. Zentrale Frage des Foschungsprojektes ist, ob der Palastbezirk in Trier als ein klar vom umliegenden Stadtgefüge abgegrenzter Bereich oder mit diesem über Platzanlagen und Straßen eng verzahnt war.

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Resilienzfaktoren in diachroner und interkultureller Perspektive – was macht den Menschen widerstandsfähiger?

Gefördert von der Leibniz Collaborative Excellence (Leibniz-Gemeinschaft)

Prof. Dr. phil. Franziska Lang gemeinsam mit Prof. Dr. Alexandra W. Busch (Leitung) Prof. Dr. Klaus Lieb (Leitung), Manpreet Blessin, Prof. Dr. Rolf van Dick, Luise Erfurt, Prof. Dr. Heide Frielinghaus, Prof. Dr. Sabine Gaudzinski-Windheuser, Prof. Dr. Detlev Gronenborn, Dr. Kerstin Hoffmann, Prof. Dr. Roland Imhoff, Prof. Dr. Fleur Kemmers, Dr. Carin Molenaar, Dr. Louise Rokohl, Dr. Stefan Schreiber und Sophie Walter

Zu allen Zeiten litten Menschen unter Krankheit, Krieg, Vertreibung, Flucht und Tod. Welche Faktoren ihnen halfen, gegen diese Stresssituationen resilient zu werden, erforscht ein interdisziplinäres Forschungsprojekt aus Archäologie, Lebenswissenschaften und Psychologie.

Weitere Informationen zum Projekt auf der Webseite desRömisch-germanisches Zentralmuseums

Architektonische Untersuchungen der Nekropole von Frangonissi (Griechenland)

Gefördert von der Regula Pestalozzi Stiftung

Dr.-Ing. Clemens Brünenberg und Prof. Dr. phil. Franziska Lang

Der Friedhof von Frangonissi liegt östlich von Olympia. Im Rahmen von Notgrabungen durch den griechischen Antikendienst wurde ein mehrphasiger Friedhof mit über 20 Gräbern freigelegt, die zwischen dem 3. Jh. v. Chr. und dem 3. Jh. n. Chr. datieren. Bislang fehlt allerdings eine systematische und detaillierte Dokumentation und Untersuchung der Gräberarchitektur.

Während der Aufnahmen wurde in der Nekropole ein Ziegel mit Homerversen entdeckt, der 2018 zu den Top-Ten Funden des archaeology-Magazins gewählt wurde.

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Early Iron Age ceramics in Western Greece

Multiple archaeometric analysis methods

Gefördert von der Gerda-Henkel-Stiftung

Dr. Christina Rathossi und Prof. Dr. phil. Franziska Lang

Dieses Projekt behandelt mehrere geographische Regionen in Westgriechenland, deren Keramik bezüglich archäometrischer Fragen bislang nur wenig Aufmerksamkeit erfuhr. Das Projekt konzentriert sich auf archäometrische Untersuchungen einer großen Zahl von Keramikscherben aus ausgewählten Grabungensstätten in den Distrikten Aitoloakarnanien und Elis, um deren Produktionsstätten zu identifizieren. Als wissenschaftliche Methoden kommen portable XRF, XRPD, petrographische Analysen (PLM), Experimental firing, ICP-MS und geologische Surveys zum Einsatz.

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Archäologisch-historische Feldforschungen auf der griechischen Plaghiá-Halbinsel

Gefördert von der Gerda-Henkel-Stiftung

Prof. Dr. phil. Franziska Lang gemeinsam mit…

Die komplexen Mechanismen von Landschaftskonstruktionen gründen auf naturräumlichen, politisch-sozialen, wirtschaftlichen, ideologischen und kulturellen Interdependenzen: Sie sind deshalb nur in einer interdisziplinären Matrix aufzuarbeiten. So stehen die Surveyprojekte in einer fachübergreifenden Verschränkung mit den historischen Fächern und der Bauforschung.

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VARM – Projektwoche: Keramik als kulturelles Erbe. Theorie und Praxis

Gefördert von dem RMU-Initiativfonds Forschung und Lehre

Prof. Dr. Franziska Lang gemeinsam mit Prof. Dr. Heide Frielinghaus (Johannes Gutenberg-Universität Mainz),Prof. Dr. Anja Klöckner (Goethe-Universität Frankfurt)

Ausgehend von einer für die verschiedenen archäologischen Fachrichtungen sowohl unter inhaltlichen als auch unter theoretisch-methodischen Aspekten zentralen Materialgattung Keramik haben Vertreterinnen der drei Rhein-Main-Universitäten gemeinsam ein Lehrformat entwickelt, das die bereits existierenden Veranstaltungstypen in inhaltlicher und didaktischer Hinsicht ergänzt…

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Material and materiality. Post-field-work find processing

Prof. Dr. phil. Franziska Lang

Gegenstand des Intensivprogramms (IP) ist die Durchführung eines praxisorientierten interdisziplinären und internationalen Lehrkurses in der westgriechischen Landschaft Akarnanien, bei dem die Studierenden eine intensive und handlungsorientierte Einführung in post-feldforschungsprozessuale Verfahren der Auswertung von Funden erhalten…

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Forschungsprojekt-Workshop: Bau und Betrieb eines Keramikbrennofens nach antikem Vorbild

Prof. Dr. phil. Franziska Lang gemeinsam mit Prof. Ariel Auslender (Fachgebiet Plastisches Gestalten, TU Darmstadt), Gregor Döhner (Berlin) und Rainer Kurka (Darmstadt)

In der Antike wurden viele Gefäße aus Ton gefertigt. Das Repertoire reicht von einfach geformten bis hin zu aufwendig dekorierten Gefäßen.

Ausgehend von unseren intensiven Forschungen zur antiken Keramik in der westgriechischen Region Akarnanien ergaben sich viele Fragen zur Herstellung von Tongefäßen, die sich unter anderem auf das Brennen von Gefäßen bezogen.

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