Semesterprogramm Master

Sprechzeiten

Prof. Dr. Franziska Lang

derzeit nur nach Vereinbarung; Terminanfrage per e-Mail

Dr.-Ing. Clemens Brünenberg

montags, 10 – 14 Uhr; Terminanfrage per e-Mail oder moodle

Jane Kreiser M.A.

dienstags 9 – 11 Uhr; Terminanfrage per e-Mail

Lehrangebot für Masterstudierende im Sommersemester 2021

Historische Bauforschung

Modul 15-02-6441

Fachmodul A oder Wahlfach

CP: 3

Lehrende: Dr.-Ing. Clemens Brünenberg

Ort und Zeit: dienstags, 10-11:30 Uhr, online

1. Treffen: 13.04.2021, 10:00 Uhr, online

Die historische Bauforschung ist als Teil bauhistorischer Untersuchungen eine genuine architektonische Disziplin. Sie nimmt als primäre und wichtigste Quelle für Erkenntisse das Bauwerk selbst – hier werden Fragen zu Konstruktion, Bauablauf, Geschichte, Materialität etc. eines historischen Bauwerks gestellt und die Antworten daraus ausgehend von diesem Bauwerk über weitere Quellen in einen größeren Kontext gestellt.

Im Seminar werden grundlegende Methoden, Herangehensweisen und Fragestellungen der Disziplin vermittelt und diese anhand konkreter Beispiele bearbeitet.

Ziel des Seminars ist die gemeinsame Erforschung der Baugeschichte der Dieburger Stadtmauer mit den Methoden der historischen Bauforschung.

Der gebrannte Himmel – Form und Entwicklung griechischer Tondächer

Modul 15-02-6441

Fachmodul A oder Wahlfach

CP: 3

Lehrende: Jane Kreiser, M.A.

Ort und Zeit: donnerstag, 13:30-15:00 Uhr, online

1. Treffen: 15.04.2021, 13:30 Uhr, online

Dächer aus gebranntem Ton haben für die Archäologie eine wichtige Bedeutung. Oftmals sind sie die einzigen identifizierbaren Überreste griechischer Architektur. Nach Einführung der Dachziegel im 7. Jh. v. Chr., deren primäre Funktion darin bestand das Dach zu schützen, wurden die Dachränder und -firste um farbig bemalte und mit Dekor versehene Dachterrakotten erweitert, wie Simen, Antefixe, Geisonverkleidungen, Akrotere oder Firstziegel. Diesen Tondächern blieb vor allem in archaischer Zeit eine große Varianz vorbehalten. Sie zeigten eine Vielfalt an Formen, Proportionen, Mustern oder auch Kombinationsmöglichkeiten.

Ziel des Seminars ist es einen Überblick über die Typologie, die chronologische Entwicklung und regionalen Besonderheiten der Dächer vom 7.-5.Jh. v. Chr. zu erhalten.

Neben dem Erwerb von Kompetenzen im reflektierenden Beschreiben und Kontextualisieren archäologischer Funde, gibt es Raum, um eigene Forschungsfragen zu Rekonstruktion, Technik oder Herstellung dieser komplexen Materialgattung zu entwickeln.

Visuelle Wahrnehmung und Funktionalität der gebauten Umwelt

Modul 15-02-6441

Fachmodul A oder Wahlfach

CP: 3

Lehrende: Dipl.-Ing. Andreas Noback

Ort und Zeit: dienstags, 16:00-17:30 Uhr, online

1. Treffen: 13.04.2021, 10:00 Uhr, online

Architektur und ihre visuelle Wahrnehmung stehen in einem engen Zusammenhang. Wie aber erkennen wir überhaupt Objekte und räumliche Gegebenheiten? Wie verstehen wir ihre Funktionalität? Was sind die Bedingungen visueller Wahrnehmung, z. B. ausreichende Beleuchtung. Und wie hat sich die Wahrnehmung durch den Wandel von Lichtquellen, Bauformen und Materialien verändert?

Unter dem Motto „Von den MythBusters bis zur Theorie der Affordanzen“ werden im Seminar Grundlagen aus der Literatur erarbeitet und durch praktische Übungen vertieft.