Semesterprogramm Bachelor

Sprechzeiten

Prof. Dr. Franziska Lang

derzeit nur nach Vereinbarung; Terminanfrage per e-Mail

Dr.-Ing. Clemens Brünenberg

montags, 10 – 14 Uhr; Terminanfrage per e-Mail oder moodle

Jane Kreiser M.A.

dienstags 9 – 11 Uhr; Terminanfrage per e-Mail

Lehrangebot für Bachelorstudierende im Sommersemester 2021

Digitale Bauaufname

Modul 332

CP: 2+1

Lehrende:Dr.-Ing. Clemens Brünenberg

Ort und Zeit: 16:30-18 Uhr

Einführungsveranstaltung: Montag, 12.04.2021, 16:30 Uhr, online

In bauhistorischen Untersuchungen steht das Bauwerk selbst als primäre und wichtigste Quelle im Zentrum, die Aufnahme des Bauwerks bildet die Grundlage zu dessen Erforschung. Mit der Etablierung digitaler Aufnahmemethoden nähert sich die bauhistorische Forschung als Disziplin einer dreidimensionalen, modellbasierten Dokumentation an. Die dadurch entstehenden Modelle sind Basis für weitere Forschungen, Rekonstruktionen und Visualisierungen.

Grundlegende Methoden der digitalen Bauaufnahme sind ebenso Seminarinhalt wie deren Bearbeitung zu fertigen, digitalen Bestandsmodellen. Es wird in Techniken und Programme sowie die Bauforschung eingeführt. Das gesamte Seminar findet online statt mit Liveveranstaltungen, Übungen und Rücksprachen.

Die Teilnehmer*innen werden über die Plattformen, Programme und Objekte informiert.

Skulptur und Architektur – Bauplastik der archaischen und klassischen Zeit

Modul 332

CP: 2+1

Lehrende: Jane Kreiser, M.A.

Ort und Zeit: 15:30-17 Uhr

Einführungsveranstaltung: Montag, 12.04.2021, 15:30 Uhr, online

Seit der Monumentalisierung von Architektur und Skulptur im 7.Jh. v. Chr. ist die griechische Sakralarchitektur mit einer figürlichen Skulpturenausstattung verbunden. Diese sogenannte Bauplastikwird vor allem in den Gebälk- und Giebelzonen der Tempel dazu verwendet, um mythologische Bildprogramme darzustellen.

Die Lehrveranstaltung hat zum Ziel sowohl die Baudekorationenexemplarisch ausgewählter Bauten sorgfältig zu beschreiben, als auch die Entwicklung der Bildhauerkunst von der früharchaischen Zeit bis in die Klassik nachzuvollziehen. Dabei wird die Bauplastikim Hinblick auf ihre stilistischen, typologischen und ikonographischen Eigenschaften untersucht sowie die Formensprache ihrer jeweiligen Entstehungszeit herausgearbeitet. Im Fokus steht vor allem das Verhältnis von Architektur und Skulptur, z.B. in der Art, wie die bildliche Erzählung an den Bau angepasst wird, wie sich die Entwicklung der bildlichen Erzählstruktur im Laufe der Zeit ändert oder welche Werkprozesseuns Aufschluss über die Arbeit am Bau geben.

Die Teilnehmer*innen werden über die Plattformen, Programme und Objekte informiert.

Denkmalpflege. Theorie und Praxis

Modul 332

CP: 2+1

Lehrende: Dr.-Ing. Judith Ley

Ort und Zeit: Freitag, 14:00-15:30 Uhr

Einführungsveranstaltung: Montag, 16.04.2021, 14:00 Uhr, online

Baudenkmale sind Zeugnisse des menschlichen Schaffens und Teil unserer kulturellen Identität. Sie gilt es im öffentlichen Interesse zu schützen und zu erhalten. Sowohl der Erhalt der historischen Bausubstanz als auch das Planen und Bauen im historischen Kontext sind eine besondere Herausforderung für Architekt*innen.

Im Kurs werden einerseits die geschichtliche Entwicklung der Denkmalidee sowie die Begrifflichkeiten, die Dokumentationsmethoden, die Gesetzgebung und die beteiligten Institutionen der Denkmalpflege erläutert. Andererseits werden Instandsetzungsmaßnahmen und Planungen im Bestand anhand von praktischen Beispielen vorgestellt.

Die Blockveranstaltung setzt sich aus informativen Vorlesungen und diskursiv Rollenspielen zusammen. Sie wird begleitet von einer Übung zur Analyse und zum baulichen Umgang mit einem selbst zu wählenden Baudenkmal, deren schriftliche Ausarbeitung als Hausarbeit abgegeben wird.

Herstellung und Funktion antiker Tongefäße

Modul 332

CP: 2+1

Lehrende: Georg Pantelidis, M.A.

Ort und Zeit: Mon, 17.00 – 18.30

Einführungsveranstaltung: Montag, 19.04.2021, 17:00 Uhr, online

Aufgrund ihrer massenhaften Verwendung und ihres beständigen Materials stellt Gefäßkeramik auf nahezu allen archäologischen Forschungsprojekten die mengenmäßig größte und signifikanteste Fundkategorie dar, weswegen ihre Auswertung für die Interpretation antiker Fundkontexte von hoher Bedeutung ist.

In dieser Lehrveranstaltung wird anhand praktischer Beispiele aus dem Olympia-Umland-Survey das Basiswissen zur Produktion und Nutzung antiker Gefäße und die damit verbundene Aussagekraft zur archäologischen Datierung und Kontextinterpretation erörtert und die wichtigsten Schritte bei der Dokumentation, Auswertung und Archivierung archäologischer Fundkeramik vermittelt.

Die Lehrveranstaltung ist offen für alle Studierenden des RMU-Verbundes.