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13.03.2025 von J. Kreiser
Slabon, L., Obrocki, L., Bäumler, S., Eder, B., Fischer, P., Gehrke, H.-J., Kolia, E.-I., Lang, F., Pantelidis, G., Pilz, O., Wilken, D., Willershäuser, T. & Vött, A., 2025. The Lake of Olympia: Sedimentary evidence of a mid- to late Holocene lake environment in the vicinity of ancient Olympia (western Peloponnese, Greece). Quaternary Environments and Humans 3, 1, 100060.
Eine neue Studie zur Landschaftsentwicklung im Umfeld von Olympia (westliche Peloponnes) zeigt, dass hier von etwa 8000 v. Chr. bis mindestens ins 6. Jahrhundert n. Chr. ein See existierte – der sogenannte „See von Olympia“. Anhand von 15 Bohrkernen und umfassenden Analysen konnten verschiedene Seephasen rekonstruiert werden, von Süßwasserbedingungen bis hin zu einer starken, möglicherweise durch menschliche Aktivitäten verursachten Eutrophierung. Während der Antike lag Olympia direkt am Seeufer, und die Wasserstände stiegen kontinuierlich bis ca. 600 n. Chr., bevor sie im 13./14. Jahrhundert abrupt fielen. Dies hatte erhebliche Auswirkungen auf das Flusssystem des Alpheios und wirft neue Fragen zur geomorphologischen und archäologischen Entwicklung der Region auf.
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