Wasser

Vorlesung

Wasser: Fluch und Segen – Bändigung eines Elementes

Fachmodul A 6421
CP: 2

Lehrende:

Prof. Dr. phil. Franziska Lang, Dr. des. Clemens Brünenberg, Dr.-Ing. Judith Ley, Dr. phil. Meinrad von Engelberg, Dr. Martin Pozsgai, Prof. Dr. Andreas Vött, Dr. Vera Herzog

Ort und Zeit: L301/93, dienstags, 11:40 -13.:20
1. Treffen: 10.04.2018, 11:40-13:20

Klausurtermin: Ort und genaue Zeit werden noch bekannt gegeben

Wasser ist eines der vier Grundelemente ohne das kein Leben bestehen kann. Die ältesten Geschichten der Menschheit um die Entstehung der Welt wurden mit Sintfluten verknüpft. Die Kraft des Wassers kann zerstörerisch wie auch nützlich sein – Sturmwellen oder Stromerzeugung. Wasser muss gebändigt, gelenkt, gesammelt werden, um es für den Menschen zivilisatorisch nutzbar zu machen. So wurden im Laufe der Jahrtausende verschiedene Architektur- formen und Anlagen entwickelt, die der funktionalen Vielfalt des Wassers entsprechen, etwa Bäder, Brunnen, Kanäle, Leitungen, Mühlen, aber auch Verkehrs- und Transferwege in Form von Flüssen.

In der Vorlesung wird die architektonische Gestaltung von Wasser aus verschiedenen Perspektiven anhand historischer Beispiele thematisiert und die politischen, sozioökonomischen, kulturellen wie auch bautechnischen Dimensionen herausgearbeitet.


Termine:

10. April 2018 Prof. Dr. Franziska Lang
“Wasserinfrastruktur und Macht”

8. Mai 2018 Dr.-Ing. Judith Ley
“Wachsen – waschen – kühlen. Wasser in der islamischen Baukunst”

15. Mai 2018 Dr. phil. Martin Pozsgai
“Lebenselixier Wasser. Bad und Strand in der schwulen Bildkultur”

22. Mai 2018 Dr. Vera Herzog
“Wasser ist zum Waschen da? Zur Nutzung und Symbolik barocker Bäder”

29. Mai 2018 Dr. phil. Meinrad von Engelberg
“Im Tal der Gegensätze – die Donau als Welterbe”

5. Juni 2018 Dipl.-Ing. Clemens Brünenberg
“Wasser für die Römer. Wechselwirkungen zwischen Bautechnik, Typologie und Stadtentwicklung”

12. Juni 2018 Prof. Dr. Andreas Vött
“Geoarchäologische und geomorphologische Untersuchungen in antiken Häfen des Mittelmeerraums – ausgewählte Fallbeispiele”