WiSe_19-20

Wintersemester 2019/20

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Bachelor

Basiskurs: Grundlagen und Methoden der Architekturgeschichte

Modul 312
CP: 5

Lehrende: Prof. Dr. Franziska Lang, Prof. Dr. Christiane Salge, Dr.-Ing. Clemens Brünenberg, Dr. Meinrad von Engelberg, Dr. Martin Pozsgai

Ort und Zeit: Dienstags, 08:00-10:00 Uhr, bzw. 10:00-12:00 Uhr

1. Treffen: Dienstag, 15.10.2019, Ort und Zeit sind gruppenabhängig

Inhalt:

Das einsemestrige Modul zur Einführung in die Architekturgeschichte gibt einen kurzen Überblick über die Stil- und Epochengeschichte sowie unterschiedliche Bautypen und Bauaufgaben von der Antike bis in die Gegenwart anhand ausgewählter Beispielbauten. Im Zentrum steht die eigenständige Erarbeitung eines Referats, in dem das vorgestellte Bauwerk beschrieben und mithilfe von Vergleichs- bauten in den Kontext der europäischen Architektur- geschichte eingeordnet wird. Neben einem Grundwortschatz architekturhistorischer Termini sowie dessen korrekter Anwendung werden dabei die Recherche von themenspezifischer Literatur und der korrekte Umgang mit Informationen eingeübt. In einer Klausur am Semesterende werden die in den Referaten vermittelten Kenntnisse überprüft.

Vorlesung: Architektur und Städtebau der Antike

Modul 332
CP: 2

Lehrende: Prof. Dr. Franziska Lang, PD Dr.-Ing. Helge Svenshon

Ort und Zeit: L301/93, montags 9:50-11:30 Uhr

1. Treffen: Montag, 14.10.2019

Klausurtermin: Montag, 02.03.2020, Ort und Zeit werden noch bekanntgegeben

Inhalt:

Die Architektur der Antike hat ihre Strahlkraft nie verloren. Selbst heute zeigen viele moderne Bauten, dass der/die Architekt_in auf antike Vorbilder zurückgriff, sich von ihnen inspirieren ließ. Wie aber nun sehen die Originale aus? Welche Entwicklung lässt sich nachzeichnen? Welche Erfindungen gab es?

Diese und viele weitere Aspekte der antiken Architektur- und Stadtbaugeschichte werden in der Vorlesung behandelt. Dabei wird ein systematischer Überblick über die Entwicklung der Architektur- und Siedlungsgeschichte der griechisch-römischen Antike (ca. 1000 v. bis 500 n. Chr.) gegeben.

Ekphrase: Einführung in die Methodik der Architekturbeschreibung

Modul 332
CP: 2+1

Lehrende: Prof. Dr. Franziska Lang

Ort und Zeit: Blockseminar am 17. und 18. Januar 2020, Seminarraum R110

1. Treffen: Montag, 14.10.2019, 17:00 Uhr, Seminarraum R110

Inhalt:

Die Darstellung von Architektur basiert vor allem auf visuellen Darstellungsformen. Doch nicht alles ist visuell darstellbar. Die Ekphrase (griech. ekphrasis) ist eine literarische Beschreibung oder ein Kommentar von visueller Kunst (Objekte und Architektur). Um sich Architektur in all ihrer Erscheinungsform zu nähern, wird die Ekphrase als Werkzeug im Seminar eingeführt. Am Beispiel der Stadt Dieburg wird diese Methodik erarbeitet und konkret angewendet, wobei entsprechende Werke aus der Architekturgeschichte exemplarisch als Einstieg gelesen werden.

Leben am Limes. Römische Villen und Landhäuser in Germanien

Modul 332
CP: 2+1

Lehrende: Dr.-Ing. Clemens Brünenberg

Ort und Zeit: Montags, 13:30 – 15:00 Uhr, Seminarraum R110 + Exkursionen

1. Treffen: Montag, 14.10.2019, 15:30 – 17:00 Uhr, Seminarraum Klassische Archäologie

Inhalt:

Mit dem Limes wurden die Außengrenzen des Römischen Reiches deutlich markiert wie auch visualisiert. Dabei stellt insbesondere der Obergermanisch-Raetische Limes keine militärische Verteidigung dar, vielmehr handelt es sich wohl um den kontrollierten Übergang zu einem definierten Wirtschaftsraum. Neben den eigentlichen Bauten des Limes wie Kastellen und Türmen zeugen vor allem die naheliegenden Kleinstädte und zahlreichen ländlichen Villen und Güter vom Alltagsleben entlang dieser Grenze.
Im Seminar wird genau dieses Alltagsleben näher betrachtet. Schwerpunktmäßig wird dabei die Architektur der Villen und Güter im Hinblick auf Typologie, Ausstattung, Zugang, Funktion und Rekonstruktion betrachtet. Das Seminar schließt Exkursionen zu umliegenden archäologischen Stätten mit ein.

Master

Architektur und die Konstruktion des Sakralen

Master Fachmodul/Wahlfach

CP: 3

Lehrende: Prof. Dr. Franziska Lang

Ort und Zeit: Blockseminar am 24. und 25. Januar 2020, Seminarraum R110

1. Treffen: Dienstag, 15.10.2019, 14:00 – 15:30 Uhr, Seminarraum R110

Inhalt:

Kultstätten sind Orte religiöser Versammlung und ritueller Praktiken aber auch Marktorte und Treffpunkte vieler Menschen. Diese Orte müssen kultischen Ansprüchen und jenen des Sich-Aufhaltens entsprechen. Sie zeichnen sich auch durch spezielle normative Setzungen aus. Durch die Konstruktion dieser Räume, insbesondere durch die Architektur, entstehen je eigene Orte, die Grundlage der Identitätsbildung sind und Erinnerungsorte werden. Im Rahmen des Seminars sollen anhand antiker Beispiele folgende Fragen erörtert werden:
Wie werden diese Orte konstituiert, was macht sie sakral? Sind sie gleich? Welche architektonischen und städtebaulichen Lösungen wurden im Einzelnen gefunden? Welche Gründe lassen sich für Unterschiede oder Übereinstimmungen finden? Und wie wirkt die Kraft des Lokalen gegenüber überregionalen Trends, same, same but different?