WiSe_17-18

Wintersemester 2017/18

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Bachelor

Basiskurs: Grundlagen und Methoden der Architekturgeschichte

Modul 312
CP: 5

Lehrende: Prof. Dr. Franziska Lang, Prof. Dr. Christiane Salge, Dipl.-Ing. Clemens Brünenberg, Dr. Meinrad von Engelberg, Maxi Schreiber MA
Ort und Zeit: Dienstags, 08:00-10:00 Uhr, bzw. 10:00-12:00 Uhr
1. Treffen: Dienstag, 17.10.2017, Ort und Zeit sind gruppenabhängig

Inhalt:

Das einsemestrige Modul zur Einführung in die Architekturgeschichte gibt einen kurzen Überblick über die Stil- und Epochengeschichte sowie unterschiedliche Bautypen und Bauaufgaben von der Antike bis in die Gegenwart anhand ausgewählter Beispielbauten. Im Zentrum steht die eigenständige Erarbeitung eines Referats, in dem das vorgestellte Bauwerk beschrieben und mithilfe von Vergleichs- bauten in den Kontext der europäischen Architektur- geschichte eingeordnet wird. Neben einem Grundwortschatz architekturhistorischer Termini sowie dessen korrekter Anwendung werden dabei die Recherche von themenspezifischer Literatur und der korrekte Umgang mit Informationen eingeübt. In einer Klausur am Semesterende werden die in den Referaten vermittelten Kenntnisse überprüft.

Vorlesung: Architektur und Städtebau der Antike

Modul B07a / 332
CP: 2

Lehrende: Prof. Dr. Franziska Lang, PD Dr.-Ing. Helge Svenshon
Ort und Zeit: L301/93, montags 9:50-11:30 Uhr
1. Treffen: Montag, 16.10.2017

Klausurtermin: Montag, 19.02.2018, Ort und genaue Zeit werden noch bekannt gegeben


Die Architektur der Antike hat ihre Strahlkraft nie verloren. Selbst heute zeigen viele moderne Bauten, dass der/die Architekt_in auf antike Vorbilder zurückgriff, sich von ihnen inspirieren ließ. Wie aber nun sehen die Originale aus? Welche Entwicklung lässt sich nachzeichnen? Welche Erfindungen gab es?

Diese und viele weitere Aspekte der antiken Architektur- und Stadtbaugeschichte werden in der Vorlesung behandelt. Dabei wird ein systematischer Überblick über die Entwicklung der Architektur- und Siedlungsgeschichte der griechisch-römischen Antike (ca. 1000 v. bis 500 n. Chr.) gegeben.

VARM Projektwoche


Keramik als kulturelles Erbe. Theorie und Praxis

Modul B07b / 332 (TUDA)
CP: 2 + 1 (TUDA)


Lehrende: Prof. Dr. phil. Franziska Lang und Kolleg/inenn von Rhein-Main-Institutionen in Darmstadt, Frankfurt und Mainz
Zeit und Ort: 22.-28. Februar 2018 (ohne Wochenende)

Nähere Informationen: s. website der archäologischen Institute an den jeweiligen Universitäten


Mit der Sesshaftwerdung der Menschen entwickelte sich eine Infrastruktur, die es u.a. erst möglich werden ließ, Tongefäße herzustellen. Die Gestaltungsmöglichkeit von Keramik ist vielfältig, so dass eine große Bandbreite von Gefäßformen entstehen konnte. Aufgrund der Herstellung, der Materialverwendung, der Oberflächenbehandlung und des Nutzungsortes geben uns Gefäße wichtige Anhaltspunkte auf vergangene Lebenswelten. In dem Seminar werden Methoden vermittelt, mit denen die vielen (versteckten) Informationen, die in den Gefäßen eingelagert sind, erfasst werden können. Keramik steht beispielhaft für die Mensch-Ding-Beziehung, von der unsere Welt so stark geprägt ist, und zeigt auf anschauliche Weise die Vielfalt kultureller Praxis. Im experimentellen Teil wird Keramik getöpfert und in dem Töpferofen auf dem Experimentierfeld des Fachbereichs gebrannt.


Vorläufiges Programm

Medium: Rom – Antikenrezeption in Comic, Serien und Film

Modul B07b / 332
CP: 2 + 1

Lehrende: Dipl.-Ing. Clemens Brünenberg
ACHTUNG, ÄNDERUNG!!!
Zeit und Ort:
Montags, ab 15.30 Uhr (Details siehe unten), Seminarraum GTA (4. OG)
ACHTUNG, ÄNDERUNG!!!
1. Treffen: 16.10.2017, 15.30 – 17:00 Uhr

„Ganz Gallien ist von den Römern besetzt. Ganz Gallien? Nein!…“ Dieser berühmte Satz und die zugehörige illustrierte Reihe stellen für Viele die erste Berührung mit der Antike dar. Doch nicht nur in dezidierten Comics wie „Asterix“ oder Filmen wie „Gladiator“ werden antike, römische Topoi aufgegriffen. Vielmehr ist die Rezeption unserer Bilder von der römischen Antike in den verschiedensten Medien genreübergreifend in den unterschiedlichsten Kontexten zu finden. Im Seminar werden diese Rezeptionsebenen, deren Bedeutung und Anwendung in den Medien Comic, Computerspiel, TV-Serie und Film untersucht und anhand beispielhafter Sequenzen visualisiert.
Einen Schwerpunkt bilden dabei die Betrachtungsweisen von Architektur und Persönlichkeiten, aber auch die Aufarbeitung von römischer Geschichte wird Teil des Seminars sein. Das Seminar wird wöchentlich, montags, von 15.30-17.00 Uhr stattfinden. Zusätzlich werden einige Montagstermine noch bis maximal 19.00 Uhr verlängert, um Filmsequenzen, bzw. ganze Episoden sehen zu können.

'Death and all his friends'. Archeaology of Roman death and burial

Modul B07b / 332
CP: 3

Lehrende: Dr. des. Jana Skundric-Rummel

Zeit und Ort: Blockseminar
Montags 06.11; 27.11; 11.12. 2017, 14.00 – 17:00 Uhr, kleiner Hörsaal L301/92

ArchäologieThe phenomenon of death and the rituals and practices surrounding it were important components of Roman life. This course will explore different traditions and social norms connected with the death of individuals in the Roman Empire including funeral ceremonies, inhumations, cremations, mourning, offerings and remembrance of the dead. We will look at a range of material evidence connected to burial rituals: gravestones, tombs, mausolea, catacombs, sarcophagi, urns etc. A key aspect studied is the extent to which funerary architecture and art were used to reflect upon the life of the buried individuals, their social status, ideology or their attitudes towards the afterlife. We will also look at how these practices formed complex ideological beliefs and lasting legacies, some elements of which can be traced even to this day.

Master

Visualisierung wissenschaftlichen Arbeitens – Ein Filmexperiment

Modul M421 / M02
CP: 3

Lehrende: Prof. Dr. phil. Franziska Lang
Zeit und Ort: Blockseminar, 12.-13. Januar 2018
1. Treffen: 17.10.2017, 15:00 – 18:00, Seminarraum Klassische Archäologie

Die Abfassung schriftlicher Hausarbeiten orientiert sich an schriftlich verfassten Leitfäden, die wissenschaftliches Arbeiten erklären. Ein derartiger Leitfaden wird von Fachgruppe A zur Verfügung gestellt. Da Menschen jedoch ca. 80% der auf sie einstürmenden Informationen visuell erfassen, wird in dem Seminar das Experiment durchgeführt, auch wissenschaftliches Arbeiten visuell zu vermitteln. Die Seminarteilnehmenden sollen daher eine filmische Anleitung für wissenschaftliches Arbeiten entwickeln und realisieren mit dem Ziel, den Studierenden zukünftig diese Thematik auf spielerische Weise näher zu bringen.

'Living on the edge'. Life in the frontier zone of the Roman Empire

Modul M421 / M02
CP: 3

Lehrende: Dr. des. Jana Skundric-Rummel
Zeit und Ort: Blockseminar
1. Treffen: 20.10.2017, 15:00 – 18:00, Seminarraum Klassische Archäologie

From 500 B.C. Rome expanded continuously for 6-7 centuries, transforming itself from a small city-state to the largest empire of Europe. The limits of the Empire at its peak period stretched over three continents and were marked with systems of walls, forts, watchtowers and civilian settlements. Why did the Romans build these walls: for protection; to control movement of people; were they simply marking the physical edge of their world; or other reasons? As today, defining and defending borders is a complex issue. This course will explore and discuss the principles of frontier creation and the challenges Rome faced in attempting to define it´s limits, e.g. adaptation of borders to difficult landscapes (mountains, deserts, water etc.) or to foreign cultural regions. We will also study the impact of the arrival of Roman soldiers on communities along and beyond the frontier: their families, slaves, merchants, natives or enemies.