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Wintersemester 2015/16

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Bachelor

Basiskurs: Grundlagen und Methoden der Architekturgeschichte

Modul 312
CP: 5

Lehrende: Prof. Dr. Franziska Lang, Dr. Marion Bolder-Boos, Gabriel Dette MA, Dr. Meinrad von Engelberg, Dipl.-Ing. Udo Gleim, Stefanie Müller MSc, Dr. Jens Rüffer
Ort und Zeit: Dienstags, 08:00-10:00 Uhr, bzw. 10:00-12:00 Uhr
1. Treffen: Dienstag, 13.10.2015, Ort und Zeit sind gruppenabhängig

Inhalt:

Das einsemestrige Modul zur Einführung in die Architekturgeschichte gibt einen kurzen Überblick über die Stil- und Epochengeschichte sowie unterschiedliche Bautypen und Bauaufgaben von der Antike bis in die Gegenwart anhand ausgewählter Beispielbauten. Im Zentrum steht die eigenständige Erarbeitung eines Referats, in dem das vorgestellte Bauwerk beschrieben und mithilfe von Vergleichs- bauten in den Kontext der europäischen Architektur- geschichte eingeordnet wird. Neben einem Grundwortschatz architekturhistorischer Termini sowie dessen korrekter Anwendung werden dabei die Recherche von themenspezifischer Literatur und der korrekte Umgang mit Informationen eingeübt. In einer Klausur am Semesterende werden die in den Referaten vermittelten Kenntnisse überprüft.

Vorlesung: Architektur und Städtebau der Antike

Modul B07a / 332
CP: 2

Lehrende: Prof. Dr. Franziska Lang, PD Dr.-Ing. Helge Svenshon
Ort und Zeit: L301/93, montags 9:50-11:30 Uhr
1. Treffen: Montag, 12.10.2015


Die Architektur der Antike hat ihre Strahlkraft nie verloren. Selbst heute zeigen viele moderne Bauten, dass der/die Architekt_in auf antike Vorbilder zurückgriff, sich von ihnen inspirieren ließ. Wie aber nun sehen die Originale aus? Welche Entwicklung lässt sich nachzeichnen? Welche Erfindungen gab es?

Diese und viele weitere Aspekte der antiken Architektur- und Stadtbaugeschichte werden in der Vorlesung behandelt. Dabei wird ein systematischer Überblick über die Entwicklung der Architektur- und Siedlungsgeschichte der griechisch-römischen Antike (ca. 1000 v. bis 500 n. Chr.) gegeben.

From Polis to Medina – Die Stadt im Übergang von der Spätantike zum Islam

Modul B07b / 332
CP: 2+1

Lehrender: Dipl.-Ing. Clemens Brünenberg

Ort und Zeit: SR KuGe (Raum 110, 1. OG Nord) – Blockveranstaltung

1. Treffen: Montag, 02.11.2015, 13:45 – 15:15 Uhr, SR KuGe (Themenvergabe, Anwesenheitspflicht)

Termin der Blockveranstaltung: 09./10.01.2016

Das 7. Jahrhundert ist im östlichen Mittelmeerraum eine Zeit radikaler Veränderungen. Das noch in römischer Tradition stehende frühbyzantinische Reich wird in nahezu allen Teilen des Vorderen Orients und Nordafrikas von der „islamischen Eroberung“ überrollt.
Doch kann man überhaupt von einer Eroberung sprechen oder eher von einem gesellschaftlichen Wandel? Und was bedeutet dieser Wandel für die Stadt, die Architektur und die Bewohner?

Diese Fragen werden im Seminar erarbeitet und diskutiert, wie sich der Übergang von spätantiker zu frühislamischer Zeit im Stadtbild niederschlägt. Ausgehend von den sozialen und politischen Veränderungen werden die wesentlichen Determinanten der frühmittelalterlichen orientalischen Stadt bestimmt und näher betrachtet.

Griechische Skulptur

Modul B07b / 332
CP: 2+1

Lehrende: Dr. phil. Marion Bolder-Boos

Ort und Zeit: SR Klassische Archäologie (1. OG Nord) Blockveranstaltung

1. Treffen: Dienstag, 13.10.2015, 13:30 – 15:00 Uhr, Seminarraum GTA (4. OG Nord)

Termin der Blockveranstaltung: 15./16.01.2016


Inhalt
Die Skulptur der Griechen ist ein bevorzugter Gegenstand der Klassischen Archäologie. Schon in der Antike erlangten Werke großer Bildhauerkunst eine internationale Berühmtheit, sodass viele griechische Künstler auch heute noch namentlich bekannt sind. Allerdings waren griechisch Skulpturen keine 'Kunst' im modernen Sinn, sondern feierten Können und handwerkliche Fähigkeiten ihrer Erbauer. Auch besaßen sie je nach Aufstellungskontext unterschiedliche Funktionen, etwa als Kultbilder, Weihegaben oder Grabstatuen.

Im Seminar wird anhand ausgewählter Fallbeispiele ein Überblick über griechische Skulptur von archaischer Zeit bis zum Hellenismus gegeben.

Wechselwirkungen von Politik und Gesellschaft am Beispiel des klassischen Athen

Griechenland und insbesondere Athen gelten als die Wiege der Demokratie. Doch diese Demokratie bestand nicht von Anbeginn, sondern ist das Ergebnis einer langen Entwicklung nach Monarchie und Tyrannis. Diese Entwicklung
hatte auch Einfluss auf die Gestaltung der Stadt. Durch die zahlreichen Quellen (Architektur, Inschriften, Kunst, Texte) ist der Entwicklungsprozess dieser Staatsform für Athen besonders gut belegt.

Im Seminar werden daher am Beispiel des klassischen Athen Auswirkungen und Wechselwirkungen politischer Veränderungen auf Gesellschaft und ihre materielle Kultur beleuchtet.

Typologie als Methode

In der Architektur hat die Typologie nahezu „religiösen“ Charakter. Fast jeder Entwurf orientiert sich an Bautypen oder hat zum Ziel, einen neuen Typus zu entwickeln. Um einen Typus erfolgreich zu erarbeiten, sind Kenntnisse über die typologischen Prinzipien unabdingbar.

Das Seminar wird in die Methode der Typologie einführen, um die Studierenden in die Lage zu versetzen, die Prinzipien der Typenbildung nachvollziehen zu können, Grundideen von Typen zu erkennen und Kriterien zu erarbeiten, mit denen sich neue Typen bilden lassen.