WiSe_14-15

Wintersemester 2014/15

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Bachelor

Basiskurs: Grundlagen und Methoden der Architekturgeschichte

Modul 312
CP: 5

Lehrende: Prof. Dr. Franziska Lang, Dipl.-Ing. Clemens Brünenberg, Gabriel Dette MA, Dr. Meinrad von Engelberg, Dipl.-Ing. Udo Gleim, Dr. Dominik Maschek, Stefanie Müller MSc, Dr. Jens Rüffer
Ort und Zeit: Dienstags, 08:00-10:00 Uhr, bzw. 10:00-12:00 Uhr
1. Treffen: Dienstag, 14.10.2014, Ort und Zeit sind gruppenabhängig

Inhalt:

Das einsemestrige Modul zur Einführung in die Architekturgeschichte gibt einen kurzen Überblick über die Stil- und Epochengeschichte sowie unterschiedliche Bautypen und Bauaufgaben von der Antike bis in die Gegenwart anhand ausgewählter Beispielbauten. Im Zentrum steht die eigenständige Erarbeitung eines Referats, in dem das vorgestellte Bauwerk beschrieben und mithilfe von Vergleichs- bauten in den Kontext der europäischen Architektur- geschichte eingeordnet wird. Neben einem Grundwortschatz architekturhistorischer Termini sowie dessen korrekter Anwendung werden dabei die Recherche von themenspezifischer Literatur und der korrekte Umgang mit Informationen eingeübt. In einer Klausur am Semesterende werden die in den Referaten vermittelten Kenntnisse überprüft.

Vorlesung: Architektur und Städtebau der Antike

Modul B07a / 332
CP: 2

Lehrende: Prof. Dr. Franziska Lang, PD Dr.-Ing. Helge Svenshon
Ort und Zeit: L301/93, montags 9:50-11:30 Uhr
1. Treffen: Montag, 13.10.2014


Die Architektur der Antike hat ihre Strahlkraft nie verloren. Selbst heute zeigen viele moderne Bauten, dass der/die Architekt_in auf antike Vorbilder zurückgriff, sich von ihnen inspirieren ließ. Wie aber nun sehen die Originale aus? Welche Entwicklung lässt sich nachzeichnen? Welche Erfindungen gab es?

Diese und viele weitere Aspekte der antiken Architektur- und Stadtbaugeschichte werden in der Vorlesung behandelt. Dabei wird ein systematischer Überblick über die Entwicklung der Architektur- und Siedlungsgeschichte der griechisch-römischen Antike (ca. 1000 v. bis 500 n. Chr.) gegeben.

Fusion City and Architecture

Modul B 07b / 332
CP: 2

Lehrende: Prof. Dr. Franziska Lang

Ort und Zeit: SR TWL (R. 410) – Blockveranstaltung

1. Treffen: Montag, 20.10.2014, 13:45 – 15:30 Uhr (Themenvergabe, Anwesenheitspflicht)

Termin der Blockveranstaltung: Fr./Sa. 12./13.12.2014


Städte sind Gebilde, die sich im Laufe ihrer Geschichte stetig verändern. Die Stadt ist geprägt von Wandel, aber dieser Wandel bezieht sich nie auf die gesamte Stadt, sondern es bleibt immer auch ein Teil Vergangenheit bestehen. Das macht die Diversität der Stadt aus, so dass in einer Stadt verschiedene zeitliche Schichten parallel existieren. Neubauten stehen neben Gebäuden aus älteren Epochen, die einerseits in ihrer ursprünglichen Form erhalten geblieben sind oder die im Laufe der Zeit umgebaut wurden. Diese Kompilation aus alten und neuen Bauten gibt Aufschluss darüber, wie die Einwohner ihre Stadt gestalten wollten. Am Beispiel von antiken Städten in der westlichen Türkei wird dieses Phänomen erarbeitet, um das Phänomen „fusion city“ zu veranschaulichen.

Augustus und seine Zeit

Modul B 07b / 332
CP: 2

Lehrende: Mag. Dr. phil. Dominik Maschek

Ort und Zeit: SR Kunstgeschichte (R. 110) – Blockveranstaltung, Termine werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

1. Treffen: Montag, 13.10.2014, 17:30 – 19:30 Uhr (Themenvergabe, Anwesenheitspflicht)

Nachdem die römische Republik im 2. und 1. Jahrhundert v. Chr. zur alleinigen Großmacht im Mittelmeerraum geworden war, fand sie ihr Ende in einer Reihe blutiger Bürgerkriege. Politisches Chaos, geschicktes Taktieren und nackte Gewalt verhalfen schließlich einem zuvor vergleichsweise unbekannten jungen Mann an die Macht, der nach seinem Sieg den Ehrennamen „Augustus“ erhielt. Als „princeps“, als Erster Mann im Staat, stilisierte sich Augustus als Erneuerer der Republik. Im Rückblick agierte er aber vielmehr wie ein Alleinherrscher und begründete das römische Kaisertum. Im Seminar soll die von ihm geprägte Epoche untersucht werden, deren intensive gesellschaftliche Veränderungen sich auf allen Ebenen in neuen politischen Bildern, Bauprogrammen und Konsumobjekten äußerten.

Badeluxus in der Antike – Römische Thermen während der Kaiserzeit

Modul B 07b / 332
CP: 2

Lehrende: Dipl.-Ing. Clemens Brünenberg

Ort und Zeit: SR Kunstgeschichte (R. 110), montags 13:45 – 15:15 Uhr
1. Treffen: Montag, 13.10.2014, 13:45 Uhr (Themenvergabe, Anwesenheitspflicht)



Bereits in der Antike besaß die Kultur des Badens einen hohen Stellenwert. Besonders in römischer Zeit wurde aus dem Akt des Reinigens ein fester Ritus. Die Paarung von neuesten Entwicklungen der Technik mit prächtiger Ausstattung und opulenten Räumen ließen den Besuch einer Badeanlage zu einem regelrechten Erlebnis werden. Dementsprechend gehören römische Thermen zu den eindrucksvollsten Hinterlassenschaften ihrer Zeit. Wie und mit welchen baulichen und technischen Mitteln Thermen als Bautypus zu einer gesellschaftlichen und kulturellen Institution geworden sind, wird im ersten Teil des Seminars gemeinsam erarbeitet. Im zweiten Teil wird in die Problematik der Rekonstruktion antiker Bauwerke eingeführt, anhand von Fallbeispielen werden (virtuelle) Rekonstruktionsmodelle erstellt.

Master

Vitruv – Einführung in die antike Architekturtheorie

Master Wahlfach A
CP: 4

Lehrende: Prof. Dr. Franziska Lang

Ort und Zeit: SR Kunstgeschichte (R. 110) – Blockveranstaltung

1. Treffen: Dienstag, 21.10.2014, 14:00 – 16:00 Uhr (Themenvergabe, Anwesenheitspflicht)

Termin der Blockveranstaltung: Fr./Sa. 16./17.01.2015

Vitruv ist der einzige antike Architekturtheoretiker; er verfasste im ersten Jahrhundert v. Chr. die „Zehn Bücher über Architektur“. Sein Werk ist eine ausführliche Zusammenstellung des damaligen Wissens zu Architektur und Städtebau. In einem systematischen Überblick handelte der alle relevanten Themen zur Architektur ab, die bis heute durchaus ihre Gültigkeit haben. Seit der Renaissance wurde Vitruv intensiv rezipiert und inspirierte berühmte Architekten wie Palladio und Alberti. Das Seminar gliedert sich in zwei Teile: erstens die Lektüre des Buches und zweitens die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Werk. Ziel des ist es, das Werk des ersten Architekturtheoretikers kennenzulernen und in die europäische Architekturgeschichte einzuordnen.