SoSe_19

Sommersemester 2019

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Bachelor

Typologie als Methode

Modul 332
CP: 2 + 1

Lehrende:

Prof. Dr. phil. Franziska Lang

Zeit und Ort:
Blockveranstaltung
24.-25.05.2019

1. Treffen:
Montag, 15.04.2019, 10:00h
Seminarraum 110

In der Architektur hat die Typologie nahezu „religiösen“ Charakter. Fast jeder Entwurf orientiert sich an Bautypen oder hat zum Ziel einen neuen Typus zu entwickeln. Um einen Typus erfolgreich zu erarbeiten, sind Kenntnisse über die typologischen Prinzipien unabdingbar.
Das Seminar wird in die Methode der Typologie einführen, um die Studierenden in die Lage zu versetzen, die Prinzipien der Typenbildung nachvollziehen zu können, Grundideen von Typen zu erkennen und Kriterien zu erarbeiten, mit denen sich neue Typen bilden lassen.

Griechische Skulptur

Modul 332
CP: 2+1

Lehrende:
Dr. phil Marion Bolder-Boos

Zeit und Ort:
montags, 10:00-11:30 Uhr
Seminarraum Klassische Archäologie

1. Treffen:
15.04.2019, 10:00

Die Skulptur der Griechen ist ein bevorzugter Gegenstand der Klassischen Archäologie. Schon in der Antike erlangten Werke großer Bildhauerkunst eine internationale Berühmtheit, sodass viele griechische Künstler auch heute noch namentlich bekannt sind. Allerdings waren griechisch Skulpturen keine 'Kunst' im modernen Sinn, sondern feierten Können und handwerkliche Fähigkeiten ihrer Erbauer. Auch besaßen sie je nach Aufstellungskontext unterschiedliche Funktionen, etwa als Kultbilder, Weihegaben oder Grabstatuen.
Im Seminar wird anhand ausgewählter Fallbeispiele ein Überblick über griechische Skulptur von archaischer Zeit bis zum Hellenismus gegeben.

Digitale Bauaufnahme – Virtuelle Dokumentation, Modellierung und Forschung an Bestandsgebäuden

Modul 332
CP: 2+1

Lehrende:
Dr.-Ing. Clemens Brünenberg, Dr.-Ing. Judith Ley

Zeit und Ort:
Blockveranstaltung:
3 Tage in Ingelheim
3 kompakte Termine in Darmstadt

1. Treffen:
15.04.2019, 17:30 Uhr
Seminarraum Klassische Archäologie

Die historische Bauforschung nutzt das Bauwerk selbst als primäre und wichtigste Quelle. Zentrale Methode zur Erfassung des Bestandes stellt die Bauaufnahme dar. Mit der Etablierung digitaler Aufnahmemethoden nähert sich die Bauforschung als Disziplin einer dreidimensionalen, modellbasierten Dokumentation an. Die dadurch entstandenen Modelle sind Basis für weitere Forschungen, Rekonstruktionen und Visualisierungen. Grundlegende Methoden der digitalen Bauaufnahme sind ebenso Seminarinhalt wie deren Bearbeitung zu fertigen, digitalen Bestandsmodellen. Arbeitsebenen sind dabei herkömmliche 3D-Umgebungen sowie die immersive Umgebung der Virtual Reality. Kenntnisse in diesen Techniken sind nicht erforderlich und werden im Seminar vermittelt.
Aufnahmeobjekt wird die Burgkirchenumwehrung in Ober-Ingelheim sein, das Seminar findet in mehreren kompakten Blöcken statt.

Master

Architektur und Vergänglichkeit

Vorlesungsreihe der Fachgruppe A für das Fachmodul A

CP: 2

Lehrende:
Prof. Dr. Christiane Salge, Dr. Marion Bolder-Boos, Dr.-Ing. Clemens Brünenberg, Dr. Meinrad v. Engelberg, Dr. Martin Pozsgai, Dr. Maxi Schreiber

Ort und Zeit: L301/93, dienstags, 11:40 -13:20
1. Treffen: 16.04.2019, 11:40-13:20

Die Vorlesung ist Teil des Fachmoduls A (Fachgruppe Historische Grundlagen). Die Vortragsreihe „Architektur und Vergänglichkeit“, sieht Architektur als Prozess und beschäftigt sich daher einerseits mit Aspekten des Bewahrens und Weiterbauens von Architektur aber auch deren Verfall und Rekonstruktion. Andererseits wird interessieren mit welchen architektonischen Mitteln sich „Vergänglichkeit“ darstellen lässt, sei es im Bereich der Grabkunst, dem romantischen Landschaftsgarten, den Burgen des 19. Jahrhunderts oder in der vor allem im 18. Jahrhundert beliebten Ruinenmalerei. Das Themenfeld der Vorträge erstreckt sich dabei von der Antike bis ins 21. Jahrhundert. Im Anschluss an die Vortragsreihe wird eine Aufgabe gestellt, die bis zum 24. Juni 2019 zu bearbeiten ist und deren Ergebnis benotet wird.

Material und Materialität

Modul Fachmodul A / Wahlfach
CP: 3

Lehrende:
Prof. Dr. Franziska Lang

Zeit und Ort:
Blockveranstaltung
07.-08.2019

1. Treffen:
16.04.2019, 10:00h
Seminarraum 110

Um etwas zu bauen, muss man Material einsetzen. Das ist so trivial wie bedeutsam. Material wird intentional verwendet, bedingt durch die Konstruktion, Funktion, Form, Formbarkeit oder Gestaltungswille. Darüber hinaus wird eine bewusste Materialauswahl getroffen, um eine gezielte Reaktion hervorzurufen oder um zu repräsentieren. Beispielsweise war Porphyr im 3.Jh.n.Chr. ein Material, das nur von der kaiserlichen Familie eingesetzt werden durfte. Damit verbindet sich die Thematik der Materialität in der Architektur. Was meint Materialität und was meint Material? Dieser Frage wird am Beispiel des Heiligtums von Olympia in Griechenland nachgegangen.

Pimp my Wikipedia

Modul Fachmodul A / Wahlfach
CP: 3

Lehrende:
Prof. Dr. Franziska Lang

Zeit und Ort:
Blockseminar
02.07.2019

1. Treffen:
Dienstag, 16.04.2019, 15:30h
Seminarraum 110

Wikipedia ist wahrscheinlich die größte Enzyklopädie, die weltweit genutzt wird und in fast 300 Sprachen verfügbar ist. Wikipedia steht online ohne Nutzungsrestriktionen. Das bietet jeder Person die Möglichkeit, sich zu informieren, aber auch Artikel selbst zu verfassen und sein Wissen mit anderen zu teilen. Die Artikel sind unterschiedlich lang und von unterschiedlicher Qualität und bisweilen mit Bildern versehen. In dem Seminar sollen Wikipedia Artikel zu Architektur und Städtebau der Antike evaluiert und ggf. überarbeitet werden. Vor allem ist zu prüfen, ob die jeweiligen Artikel durch aussagekräftige Visualisierungen verbessert werden können, die im Rahmen des Seminars umgesetzt werden.

Römische Repräsentationskunst

Modul Fachmodul A / Wahlfach
CP: 3

Lehrende:
Dr. Marion Bolder-Boos

Ort und Zeit:
Blockseminar
07.-08.06.2019

1. Treffen:
Dienstag, 16.04.2019, 10:00-11:30 Uhr
Seminarraum Klassische Archäologie

Zahlreiche öffentliche Monumente – Gebäude, Altäre, Säulen und Bögen – im antiken Rom waren mit Bildschmuck verziert. Thematischer Mittelpunkt dieser sogenannten römischen historischen Reliefs waren die militärischen oder zivilen Leistungen römischer Amtsträger, allen voran der Kaiser, die sich als Garanten für die Wohlfahrt des Römischen Staates präsentiert sehen wollten. Im Seminar soll ein systematischer Überblick über die Gattung und ihre Geschichte, sowie über Themen und inhaltlichen und formalen Charakteristika dieser Reliefs erarbeitet werden.

Römische Architektur rekonstruiert

Modul Fachmodul A / Wahlfach
CP: 3

Lehrende:
Dr.-Ing. Clemens Brünenberg

Ort und Zeit:
3 reguläre Termine + Blockveranstaltung

1. Treffen:
Montag, 15.04.2019
13:30 – 15:00 Uhr, Seminarraum R110 (1. OG)

Die Architektur vergangener Epochen wie der römischen Antike ist gegenwärtig im besten Falle in Teilen erhalten und zeigt uns nur einen kleinen Ausschnitt der Lebens- und Gesellschaftsumstände dieser Zeit. Um diese Umstände, aber auch genuin architektonische Fragen wie Bauablauf, Produktionsketten, Entwurf, etc. der einzelnen Bauten besser zu verstehen, geht mit der Erforschung der Bauwerke deren zwei- und dreidimensionale Rekonstruktion einher.
Inhalt des Seminars ist die Heranführung an die Praxis der virtuellen Rekonstruktion, der Findung von möglichen Quellen und der Darstellung möglicher Unschärfen. Als Beispiel wird der Gebäudetypus der römischen Thermen bieten, der in seiner räumlichen Komplexität und stringenten Folge ideale Voraussetzungen aufweist. Das Seminar wird in Form von drei regulären und zwei kompakten Blockterminen stattfinden.