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Sommersemester 2018

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Bachelor

Einführung in die Baudokumentation


Modul 332
CP: 2+1

Lehrende:
Dipl.-Ing. Clemens Brünenberg, Dr.-Ing. Judith Ley

Zeit und Ort: Blockveranstaltung, 07-10.06.2018

1. Treffen: 09.04.2018, 18:00,
Seminarraum Kunstgeschichte


Restaurierung, Umbau und Erforschung historischer Bauten gehören zum Aufgabenfeld eines Architekten. Grundlage all dieser Maßnahmen ist eine genaue Bauaufnahme. Diese Dokumentation umfasst nicht nur allein die Erstellung eines maßhaltigen Plans, sondern auch eine Bauwerksanalyse hinsichtlich der Funktionalität, Materialität und der Geschichte des Bauwerks. Auf dieser Grundlage können wir unser baugeschichtliches Wissen vermehren und Maßnahmen zur Erhaltung und Weiterentwicklung historischer Bauten entwickeln. Im Seminar werden verschiedene Bauaufnahme- methoden erlernt, die vom Handaufmaß, der laser- gestützten Vermessung bis hin zum 3D-Modelling mittels Fotografie reichen.

Aufnahmeobjekt ist die spätmittelalterliche Befesti- gungsanlage von Oberingelheim. Die Teilnahme an der vor Ort stattfindenden Blockveranstaltung (vermutlich 07.-10.06.) ist Voraussetzung zum erfolgreichen Bestehen des Kurses.

Typologie als Methode


Modul 332
CP: 2+1

Lehrende: Prof. Dr. Franziska Lang

Ort und Zeit: Blockveranstaltung,
Ort und genaue Zeit werden noch bekannt gegeben

1. Treffen: 16.04.2018, 10:00,
Seminarraum Kunstgeschichte


In der Architektur hat die Typologie nahezu „religiösen“ Charakter. Fast jeder Entwurf orientiert sich an Bautypen oder hat zum Ziel einen neuen Typus zu entwickeln. Um einen Typus erfolgreich zu erarbeiten, sind Kenntnisse über die typologischen Prinzipien unabdingbar.

Das Seminar wird in die Methode der Typologie einführen, um die Studierenden in die Lage zu versetzen, die Prinzipien der Typenbildung nachvollziehen zu können, Grundideen von Typen zu erkennen und Kriterien zu erarbeiten, mit denen sich neue Typen bilden lassen.

“A River runs through it”. The Danube and the Archaeology of Europe


Modul B07b / 332
CP: 2+1

Lehrende:
Jana Skundric-Rummel, MA

Zeit und Ort: 01.06.2018, 15:30-18:00.

1. Treffen: 09.04.2018, 10:30-12:00,
Seminarraum Klassische Archäologie


Like a giant water highway, the second largest river of Europe, the Danube, runs nearly 3000 km across the land. In the past as today, it connected diverse regions and cultures from its source in modern Germany to its confluence with the Black Sea in what are now Romania and Ukraine. As such, it offered enormous economic and strategic potential. In this seminar, we will look at the entire course of a single river and try to see how it created a perfect setting for the rise of prehistoric culture; steered the movements and migrations; attracted ancient kingdoms and empires that created some of the large ancient urban hubs on the banks of Danube or triggered amazing engineering endeavors. We will try to see how one river, its geographic setting, its dynamic past and archaeological remains form a joint cultural heritage of Europe today.

Master

Wasser: Fluch und Segen – Bändigung eines Elementes

Vorlesungsreihe der Fachgruppe A für das Fachmodul A

Fachmodul A 6421
CP: 2

Lehrende:

Prof. Dr. phil. Franziska Lang, Dr. des. Clemens Brünenberg, Dr.-Ing. Judith Ley, Dr. phil. Meinrad von Engelberg, Dr. Martin Pozsgai, Prof. Dr. Andreas Vött, Dr. Vera Herzog

Ort und Zeit: L301/93, dienstags, 11:40 -13.:20
1. Treffen: 10.04.2018, 11:40-13:20

Klausurtermin: Ort und genaue Zeit werden noch bekannt gegeben

Wasser ist eines der vier Grundelemente ohne das kein Leben bestehen kann. Die ältesten Geschichten der Menschheit um die Entstehung der Welt wurden mit Sintfluten verknüpft. Die Kraft des Wassers kann zerstörerisch wie auch nützlich sein – Sturmwellen oder Stromerzeugung. Wasser muss gebändigt, gelenkt, gesammelt werden, um es für den Menschen zivilisatorisch nutzbar zu machen. So wurden im Laufe der Jahrtausende verschiedene Architektur- formen und Anlagen entwickelt, die der funktionalen Vielfalt des Wassers entsprechen, etwa Bäder, Brunnen, Kanäle, Leitungen, Mühlen, aber auch Verkehrs- und Transferwege in Form von Flüssen.

In der Vorlesung wird die architektonische Gestaltung von Wasser aus verschiedenen Perspektiven anhand historischer Beispiele thematisiert und die politischen, sozioökonomischen, kulturellen wie auch bautechnischen Dimensionen herausgearbeitet.


Termine:

10. April 2018 Prof. Dr. Franziska Lang
“Wasserinfrastruktur und Macht”

8. Mai 2018 Dr.-Ing. Judith Ley
“Wachsen – waschen – kühlen. Wasser in der islamischen Baukunst”

15. Mai 2018 Dr. phil. Martin Pozsgai
“Lebenselixier Wasser. Bad und Strand in der schwulen Bildkultur”

22. Mai 2018 Dr. Vera Herzog
“Wasser ist zum Waschen da? Zur Nutzung und Symbolik barocker Bäder”

29. Mai 2018 Dr. phil. Meinrad von Engelberg
“Im Tal der Gegensätze – die Donau als Welterbe”

5. Juni 2018 Dipl.-Ing. Clemens Brünenberg
“Wasser für die Römer. Wechselwirkungen zwischen Bautechnik, Typologie und Stadtentwicklung”

12. Juni 2018 Prof. Dr. Andreas Vött
“Geoarchäologische und geomorphologische Untersuchungen in antiken Häfen des Mittelmeerraums – ausgewählte Fallbeispiele”

Baukeramik – ein experimentalarchäologisches Projekt


Modul M421 / M02
CP: 3

Lehrende:
Prof. Dr. phil. Franziska Lang, Jane Kreiser, M.A

Zeit und Ort: Blockveranstaltung (3 Workshops),
Ort und genaue Zeit werden noch bekannt gegeben

1. Treffen: 10.04.2018, 15:00, Seminarraum Kunstgeschichte


Archaische Tempel waren für ihre verzierten Tondächer bekannt, weswegen vor allem der Dekor Forschungsgegenstand war. In diesem Seminar soll die Herstellung von Tondächern betrachtet werden.
Am konkreten Beispiel des Tempels von Spathari (Griechenland) werden ausgewählte Fragmente, die bereits photogrammetrisch via SfM (Structure from Motion) aufgenommen wurden, digital rekonstruiert und für einen 3D Druck vorbereitet (via Rhino/Agisoft/Cinema 4D) werden. Mithilfe von digitalen und gedruckten Modellen sind Bauteile des Daches in Ton nachzubilden: d.h. es werden Gipsmatrizen und Holzverschalungen angefertigt, um die Bauteile auszufor men. Diese Bauteile werden dann farbig gefasst und gebrannt. Ziel des Seminars ist es, die chaîne opératoire bei Herstellung von Tondächern theoretisch wie praktisch zu rekonstruieren.

“Scaping the Land”. Archaeological approaches to understanding landscapes


Modul M421 / M02
CP: 3

Lehrende: Jana Skundric-Rummel, MA

Zeit und Ort: Blockseminar,
Seminar room Classical Archaeology
07.06. (13.00 – 17.00)
08.06. (13:00 – 17:00)
09.06. (10:00 – 14:00)


A landscape is a diverse and broad phenomenon, with varying shapes and meanings for past and modern societies. The natural environment can influence human behavior or steer building activities. This course will introduce distinctive archaeological landscapes of the past and research practices archaeologists use to “read” and interpret the meaning of landscapes. We will look at how availability of resources, topography and environment influenced the building activities in particular ancient landscapes and how past societies adopted, modified and exploited their surroundings. Elements such as communication routes, visibility, territorial markers or cultural memory are some of the elements to be discussed. We will also look at the interplay between physical landscape and social behavior as well as a variety of different functions landscapes could have performed, such as: ritual landscape, monumental landscape, landscape of power or industrial landscape.