SoSe_17

Sommersemester 2017

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Bachelor

Einführung in die Baudoumentation

Modul B07b / 332
CP: 2 + 1

Lehrende: Dipl.-Ing. Clemens Brünenberg & Dr.-Ing. Judith Ley
Zeit und Ort: Blockseminar vom 15.-18.06.2017 in Ingelheim
1. Treffen: 24.04.2017, 17.30 Uhr

Jedes Bauwerk ist ein Produkt menschlicher Planung und Kreativität. Damit trägt es Informationen über seine Funktionalität, seine Konstruktion und seine Geschichte in sich. Es ist eine Quelle, die mittels einer systematischen Dokumentation analysiert werden kann. Ziel dieser Dokumentation ist es, das Verständnis für das Gebäude zu erweitern. Auf dieser Grundlage vermehren wir unser baugeschichtliches Wissen und entwickeln Maßnahmen zur Erhaltung und Weiterentwicklung historischer Bauten.

Im Seminar werden verschiedene Bauaufnahmemethoden gezeigt, die vom Handaufmaß, der tachymetrischen Vermessung bis hin zum „Structure from Motion“ reichen.

Als Beispiele werden Tore, Türme und Kurtinen der spätmittelalterlichen Befestigung von Oberingelheim aufgenommen. Die Teilnahme an der vor Ort stattfindenden Blockveranstaltung ist Voraussetzung zum erfolgreichen Bestehen des Kurses.

Die vollständige Teilnahme am Blockseminar ist Voraussetzung zum Bestehen des Seminars.

Methoden auf Bauaufnahme

Modul B07b / 332
CP: 2 + 1

Lehrende: Dr.-Ing. Judith Ley & Dipl.-Ing. Clemens Brünenberg
Zeit und Ort: Blockseminar vom 25.-28.05.2017 in Ingelheim
1. Treffen: 24.04.2017, 17.30 Uhr

Die Restaurierung, der Umbau und auch die Erforschung historischer Bauten gehört zum Aufgabenfeld des Architekten. Grundlage all dieser Maßnahmen ist eine genaue Bauaufnahme. Diese Dokumentation umfasst nicht nur allein die Erstellung eines maß- haltigen Plans, sondern auch eine Bauwerksanalyse hinsichtlich der Funktionalität, Materialität und der Geschichte des Bauwerks. Nur auf dieser Grundlage ist ein fachgerechter Umgang mit historischer Bausubstanz möglich.

Im Seminar werden verschiedene Bauaufnahmemethoden gezeigt, die vom Handaufmaß, der tachymetrischen Vermessung bis hin zum „Structure from Motion“ reichen.

Als Beispiele werden Tore, Türme und Kurtinen der spätmittelalterlichen Befestigung von Oberingelheim aufgenommen. Die Teilnahme an der vor Ort stattfindenden Blockveranstaltung ist Voraussetzung zum erfolgreichen Bestehen des Kurses.

Die vollständige Teilnahme am Blockseminar ist Voraussetzung zum Bestehen des Seminars.

Roman Villas. A diachronic study of elite country houses

Modul B07b / 332
CP: 2 + 1

Lehrende: Dr. des. Jana Skundric
Zeit und Ort: Montags, 10.00-11.30 Uhr
1. Treffen: 24.04.2017, Seminarraum Klassische Archäologie

In the study of the Roman built environment, ‘villas’ hold a special place. Initially a principal means for agricultural production, they developed into an idealized form of residence for the wealthy Roman elite wanting a retreat from buzzing city life. This course will provide a diachronic examination of ancient villa sites, their geographical and chronological distribution, from the late Republic to late Antiquity. We will look at how villas are defined within a specific urban or rural landscape; we will try to determine what functions these building complexes had on the basis of their architectural and archaeological remains and how they change with fashion over time. The course will draw on famous sites in the bay of Naples and Rome but also in the Provinces including Spain, Dalmatia, North Africa and Great Britain.

The Tetrarchy. An ambitious experiment in Roman history

Modul B07b / 332
CP: 2 + 1

Lehrende: Dr. des. Jana Skundric
Zeit und Ort: Blockseminar, Zeit und Ort werden noch bekannt gegeben
1. Treffen: 24.04.2017, 17.00 Uhr, Seminarraum Klassische Archäologie

The end of 3rd century AD was a turbulent period for the Roman Empire, shaken by constant wars and inner conflicts – basically, a Roman “Game of Thrones”, with very similar characters! However, Diocletian, from 284 AD onwards, managed to put the Empire back on its feet and bring order to the chaos. He established the so-called Tetrarchy (four-man rule), fundamentally reforming the Empire. While this period lasted for only 30 years in the shape he devised, it influenced all of Late Antiquity and the Byzantine World. The seminar looks at new concepts of the Tetrarchic period, e.g. the transformation of the City of Rome, the establishment of the new capital cities and residences and political and administrative reorganisations that led to booming rural landscapes. We will also look at how architecture and iconography were used to articulate the power and ideological concepts of the new rulers.

Master

Vorlesung: Visualisierung von Architektur

Vorlesungsreihe der Fachgruppe A für das Fachmodul A

Modul: M421
CP: 2

Lehrende: Prof. Dr. Christiane Salge, Dipl.-Ing. Clemens Brünenberg, Dr. phil Meinrad von Engelberg, Dr. Ing Judith Ley, Stefanie Müller M. Sc., Maxi Schreiber M.A.

Zeit und Ort: Hörsaal 93, dienstags 11:40-13:20 Uhr

1. Treffen: Dienstag, 18.04.2017

Die Vorlesung ist Teil des Fachmoduls A (Fachgruppe Historische Grundlagen). In diesem Semester werden in insgesamt acht Sitzungen verschiedene Ideen und Konzepte zur Visualisierung von Architektur von der Antike bis ins 21. Jahrhundert behandelt. Berücksichtigt werden verschiedene Facetten der Visualisierung von Architektur und Stadt von der klassischen orthogonalen und perspektivischen Architekturzeichnung über die Darstellung in der Druckgraphik bis zur Architekturfotografie, der digitalen Baurekonstruktion und dem zeitgenössischen Rendering.

Im Anschluss an die Vortragsreihe wird eine Aufgabe gestellt, die bis zum 27. Juni 2017 zu bearbeiten ist und deren Ergebnis benotet wird.

18.04.2017 Einführung in das Programm und Erläuterung der studentischen Aufgabe

25.04.2017 Christiane Salge: „Visualisierungsstrategien in der Architekturzeichnung“

02.05.2017 Meinrad von Engelberg: „… wie gedruckt! Architektur als reproduziertes Bild“

09.05.2017 Oliver Hauck: „Digitalisierte Räume – Neue Art von Wunderkammer“

16.05.2017 Clemens Brünenberg: „Zwischen Schein und Sein. Visualisierung und Inszenierung archäologischer Stätten“

23.05.2017 Judith Ley: „Das antike Rom im Film. Architektonische Topoi einer neuen Vergangenheit“

30.05.2017 Stefanie Müller: „Das Bild der Stadt in der Moderne“

06.06.2017 Carol Herselle Krinsky: „How Architectural Renderings Helped to Promote an Almost Impossible Project: Rockefeller Center 1929–1939“

13.06.2017 Maxi Schreiber: „Hugh Ferriss‘ Metropolis of Tomorrow“

Antike Bautechnik

Modul M421 / M02
CP: 3

Lehrende: Dipl.-Ing. Clemens Brünenberg
Zeit und Ort: Dienstags, 09.30-11.00 Uhr
1. Treffen: 25.04.2017, Seminarraum Klassische Archäologie

Betrachtet man die baulichen Hinterlassenschaften der Antike, so sind neben künstlerischen und entwerferischen Leistungen vor allem die technischen Errungenschaften der jeweiligen Zeit Anlass für eine tiefere Betrachtung. Architektonische Ideen ließen sich zunächst nur im Rahmen der Möglichkeiten ihrer praktischen Durchführung umsetzen, gleichzeitig bedingten besondere Baumaßnahmen auch die Überwindung konstruktiver Vorstellungen und Grenzen. Ebenso wie heute beeinflusste der technische Fortschritt in der Antike maßgeblich die Gestaltung und Wahrnehmung des gebauten Raumes. Dabei spielt das Verständnis für den Bauablauf eine entscheidende Rolle, da so ebenfalls Erkenntnisse über Planungsprozesse und -entscheidungen sowie größere bauhistorische Zusammenhänge gewonnen werden können. Im Seminar werden grundlegende wie spezifische Themen antiker Bautechnik zunächst theoretisch beleuchtet und abschließend in einem Modellversuch praktisch umgesetzt.

Architektur als Wissenschaft? Zur Planung spätantiker Kuppeln

Modul M421 / M02
CP: 3

Lehrende: PD Dr.-Ing. Helge Svenshon
Zeit und Ort: Blockseminar, vorauss. Ende Mai. Zeit und Ort werden noch bekannt gegeben
1. Treffen: 24.04.2017, 14.00 Uhr, Seminarraum Klassische Archäologie

Einige der bedeutendsten monumentalen Kuppelbauten, die teilweise noch vollständig erhalten sind, wurden in spätantiker Zeit errichtet. Dabei zeigt ihre Formenvielfalt nicht nur die ungebrochene Tradition römischer Ingenieurbaukunst, sondern macht vor allem auch deutlich, mit welcher Kreativität die Architekten und Ingenieure jener Zeit ihr konstruktives Wissen einzusetzen vermochten, um neuartige Rauminszenierungen – wie beispielsweise in der Istanbuler Hagia Sophia – zu verwirklichen. Solche innovativen Planungskonzepte waren nur möglich, weil sich im Laufe der Spätantike die Ausbildung von Architekten hin zu einem Ingenieursberuf wandelte, bei dem wissenschaftlich- theoretische Grundlagen des Bauens in den Vordergrund traten. Im Seminar werden die Planungskonzepte ausgewählter Kuppelbauten vorgestellt und im Kontext der technologischen Schriften der Antike diskutiert.