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Sommersemester 2015

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Bachelor

Antike Mosaiken

Modul B 07b / 332
CP: 2

Lehrende: Dr. phil. Marion Bolder-Boos

Ort und Zeit: SR Archäologie – Blockveranstaltung

1. Treffen: Dienstag, 21.04.2015, 15:00 – 16:00 Uhr

Termin der Blockveranstaltung: 19./20.06.2015


Mosaiken stellen eine besondere, oftmals anspruchsvolle Form der Dekoration von Fußböden, Wänden und mitunter sogar Decken dar. In der Antike finden sie sich sowohl in öffentlichen als auch privaten Gebäuden. Das Spektrum reicht in der Technik vom einfachen, aus Kieselsteinen verlegten Mosaik bis hin zum kleinteiligen, aus gleichförmig zugeschnittenen Marmorsteinchen gesetzten Tessellat-Mosaik und in der Darstellung vom simplen bichromen Muster zum aus unzähligen Farbnuancen zusammengefügten polychromen Bild. Das Seminar gibt anhand ausgewählter Beispiele einen Überblick über die verschiedenen Anwendungsbereiche, Gestaltungsformen, Raumkontexte und möglichen Bedeutungen antiker Mosaiken.

Das römische Ostia – Archäologie einer römischen Hafenstadt

Modul B 07b / 332
CP: 2

Lehrende: Dr. phil. Marion Bolder-Boos

Ort und Zeit: SR Archäologie – Blockveranstaltung

1. Treffen: Dienstag, 21.04.2015, 13:30 – 14:30 Uhr

Termin der Blockveranstaltung: 12./13.06.2015


Die römischen Hafenstadt Ostia nur wenige Kilometer westlich von Rom an der Mündung des Tiber gehört zu den wichtigsten antiken Stätten Italiens. Gegründet im 4. Jh. v. Chr. war der Ort über 800 Jahre lang kontinuierlich besiedelt, bevor er im Frühmittelalter aufgegeben wurde. Aufgrund des guten Erhaltungszustandes lassen sich hier sowohl einzelne Baukomplexe als auch ganze Straßensysteme eingehend studieren. Im Seminar werden einzelne Monumente Ostias in ihrem städtebaulichen Kontext betrachtet und in ihrer Bedeutung für das politische, soziale, religiöse und wirtschaftliche Leben der Bewohner analysiert.

Einführung in die Baudokumentation

Modul 364
CP: 3 (+2)

*Dieses Seminar ist Teil des Wahlpflichtfaches Altbausanierung, Denkmalpflege und historische Konstruktionsweisen (Modul 364). Das Seminar kann nur in Verbindung mit der Vorlesungsreihe “Weltkulturerbe” erfolgreich abgeschlossen werden.*

Lehrende: Dipl.-Ing. Clemens Brünenberg

Ort und Zeit: SR KuGe (R 110) – Blockveranstaltung,
Termine werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben

1. Treffen: Montag, 04.05.2015, 10:00 – 11:30 Uhr

Termin der Blockveranstaltung: tba


Die Bauaufnahme und Baudokumentation ist der Ausgangspunkt für jegliche Beschäftigung mit Bauten im Bestand, seien es Planungstätigkeiten oder wissen- schaftliche Forschungen. Sie bildet die Grundlage für Untersuchungen von konstruktiven Zusammenhängen, Planungsprozessen und Bauphasen. Das Erlernen und die Anwendung der verschiedenen Methoden der Bauaufnahme ist das Ziel des praktischen Seminars.

Aufnahmeobjekt wird das sog. “Kaufhaus” des Kastells Saalburg – Teil des Obergermanisch-Raetischer Limes – sein. Neben einer systematischen Dokumentation (Methoden der Bauaufnahme, Raumbuch, fotografische Dokumentation) wird die bauhistorische Analyse der Anlage im Zentrum des Seminars stehen.

Voraussetzung für das Bestehen des Moduls 364 ist die erfolgreiche Teilnahme an der Vorlesung “Weltkulturerbe”.

Hadrian und seine Zeit

Modul B 07b / 332
CP: 2

Lehrende: Mag. Dr. phil. Dominik Maschek

Ort und Zeit: SR KuGe (R 110) – Blockveranstaltung,
Termine werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben

1. Treffen: Montag, 27.04.2015, 10:00 – 11:30 Uhr

Termin der Blockveranstaltung: tba


Als Kaiser Hadrian im Jahr 117 n. Chr. die Nachfolge seines Adoptivvaters Trajan antrat, befand sich das römische Reich auf dem Höhepunkt seiner Macht. Die Grenzen des Imperiums reichten von Spanien bis an den Euphrat, von England bis Nordafrika. In Hadrians zwanzigjähriger Regierungszeit knüpfte er nicht nur an die Repräsentationsstrategien seines Vorgängers an, sondern initiierte durch seine Reisetätigkeit und sein persönliches Interesse an Großbauprojekten auch einen wahren Boom auf dem Gebiet der Architektur und des Städtebaus. Das Ausmaß dieser fundamentalen Entwicklungen in Bauwesen, Kunst und materieller Kultur ist Thema des Seminars.

Olympia – Die multidimensionale Bedeutung eines berühmten Ortes

Modul B 07b / 332
CP: 2

Lehrende: Prof. Dr. Franziska Lang

Ort und Zeit: SR KuGe (R 110) – Blockveranstaltung

1. Treffen: Montag, 13.04.2015, 17:00 – 18:30 Uhr

Termin der Blockveranstaltung: Fr./Sa. 13./14.06.2015


Olympia ist berühmt als Ursprungsort der olympischen Spiele. Doch war dieser Ort weit mehr als eine Spielstätte. Einerseits war Olympia ein panhellenisches Heiligtum und andererseits Treffpunkt vieler Besucherinnen und Besucher aus dem gesamten Mittelmeer. Olympia war daher auch ein wichtiges Zentrum für Güteraustausch und politische Propaganda. Fast ein Jahrtausend spielte Olympia in der antiken Welt eine wichtige Rolle. Die Entwicklung dieses Ortes von seinen Anfängen bis zu seiner Zerstörung wird in dem Seminar nachgezeichnet als Beispiel der vielschichtigen Bedeutung sakraler Orte.

Master

Konzepte sakraler Orte

Master Wahlfach A
CP: 4

Lehrende: Prof. Dr. Franziska Lang

Ort und Zeit: SR KuGe (R. 110) – Blockveranstaltung

1. Treffen: Montag, 13.04.2015, 14:00 – 15:30 Uhr (Themenvergabe, Anwesenheitspflicht)

Termin der Blockveranstaltung: Fr./Sa. 26.-28.06.2015


Sakrale Orte sind im historischen und weltweiten Vergleich sehr unterschiedlich konzeptualisiert und ihre Gestaltung bietet eine Varianz von Naturmalen bis zu aufwendigen und prächtigen Architekturanlagen. Die Unterschiede erklären sich nicht allein durch die jeweiligen Religionsvorstellungen, sondern auch innerhalb einer Religion lassen sich Differenzen ausmachen. Welche unterschiedlichen Konzepte bestehen und welche Einflüsse (z.B. Topographie, Politik, Ökonomie) sakrale Orte prägen, wird am Beispiel griechischer Heiligtümer erarbeitet.

Mythos Bautypus?

Master Wahlfach A
CP: 4

Lehrende: Prof. Dr. Franziska Lang

Ort und Zeit: SR KuGe (R. 110) – Blockveranstaltung

1. Treffen: Dienstag, 14.04.2015, 15:30 – 17:00 Uhr (Themenvergabe, Anwesenheitspflicht)

Termin der Blockveranstaltung: Fr./Sa. 03./04.07.2015


Beim Entwerfen ist die Wahl des Funktionstypus von ausschlaggebender Bedeutung, weil damit bestimmte Anforderungen an das Gebäude vorgegeben werden. In der Archäologie ist der Bautypus insofern relevant, als die Funktion von Gebäuden über Grundrissformen zugewiesen wird. Daraus ergibt sich eine Pfadab- hängigkeit hinsichtlich der Interpretation, obwohl sich im Laufe der Zeit die Funktion eines ähnlichen Grundrisses ändern konnte. Das sog. Kaufhaus der Saalburg, einem der wichtigsten hessischen Weltkulturerbestätten, wird Gegenstand sein, die Klassifizierung von Bautypen als heuristische Methode zu überprüfen. Mit der Auswertung aller Spuren (Archivarbeiten, Bestandsanalyse, etc.) und einer komparatistischen Studie soll die Funktion identifiziert und mit den bisherigen Deutungen abgeglichen werden.

Die Planung griechischer Städte

Master Wahlfach A
CP: 4

Lehrende: Mag. Dr. phil. Dominik Maschek

Ort und Zeit: SR KuGe (R. 110) – Blockveranstaltung,
Termine werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben

1. Treffen: Dienstag, 28.04.2015, 13:30 – 15:00 Uhr (Themenvergabe, Anwesenheitspflicht)

Termin der Blockveranstaltung: tba


Die Gestaltung städtischer Räume wurde im antiken Griechenland erstmals zum Gegenstand sozialer und politischer Reflexion. Doch nicht nur Philosophen wie Platon und Aristoteles beschäftigten sich intensiv mit der Frage, welche Art von Urbanität für welche Gesellschafts- und Herrschaftsform denn nun angemessen sei, sondern auch die kritischen Autoren der Komödie und schließlich sogar die Planer selbst meldeten sich zu Wort. Darüber hinaus lassen sich grundlegende Prinzipien griechischer Stadtplanung im archäologischen Material bereits seit dem 7. Jh. v. Chr. nachweisen. Ziel des Seminars ist eine kritische Beschäftigung mit den daraus ableitbaren urbanistischen Prinizipien, aber auch mit den damit verbundenen modernen Forschungspositionen.