SoSe_14

Sommersemester 2014

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Bachelor

Studienprojekt „Kastelltherme Saalburg“ – Bauaufnahme und Bauwerksanalyse

B07b / 332 / Master-Wahlfach / Diplom
CP: 2 (Bachelor) 4 (Master/Diplom)

Lehrende: Prof. Dr. F. Lang, Dipl.-Ing. Clemens Brünenberg

Zeit und Ort: SR Kunstgeschichte (R. 110) – Blockveranstaltung. Termine werden in der 1. Sitzung bekannt gegeben.

1. Sitzung: Montag, 14.04.2014, 18:30h (Themenvergabe, Anwesenheitspflicht)

Vor Kastellen am römischen Limes wurden in aller Regel Thermen errichtet. Diese Regel trifft auch auf die Saalburg nahe Frankfurt zu. Obwohl die Saalburg schon lange Gegenstand des allgemeinen Interesses ist und ihre Bedeutung durch die Aufnahme in die Liste des Weltkulturerbes (UNESCO) unterstrichen wird, wurde die Kastelltherme bislang nie bauhistorisch untersucht. Dies ist Ziel der Seminarübung. Am Anfang steht eine systematische Bauaufnahme und bauhistorische Analyse. Anschließend wird das Objekt „Kastelltherme Saalburg“ architekturgeschichtlich analysiert und eingeordnet.

Einführung in die Baudokumentation: Studienprojekt „Neumühle Worfelden“

B 07b/332 / Master-Wahlfach / Diplom
CP: 2 (Bachelor) 4 (Master/Diplom)

Lehrende: Prof. Dr. F. Lang, Dipl.-Ing. Clemens Brünenberg

Zeit und Ort: SR Kunstgeschichte (R. 110) – Blockveranstaltung. Termine werden in der 1. Sitzung bekannt gegeben.

1. Sitzung: Montag, 14.04.2014, 18:30h (Themenvergabe, Anwesenheitspflicht)

Die Methode der Bauaufnahme ist Bestands- und Zustandserfassung eines Bauwerks und dessen Wiedergabe in zweidimensionalen maßstabsgerechten Plänen. Der Istzustand des Bauwerks mit allen Einbauten, Veränderungen und Verformungen wird hierbei in geeignetem Maßstab in Grundrissen, Ansichten und Schnitten sowie Detailzeichnungen dargestellt als Grundlage für die wissenschaftliche Erforschung eines Bauwerks, die Untersuchung von konstruktiven Zusammenhängen, von Planungsprozessen und Bauphasen sowie für die Bewertung und historische Entwicklung des Bauwerks in seinen unterschiedlichen Entwicklungsstufen.

Master

Fassadenbilder – Die Bedeutung der Kunst in der griechischen Architektur

B07b / 332 / Master-Wahlfach / Diplom
CP: 2 (Bachelor) 4 (Master/Diplom)

Lehrende: Prof. Dr. Franziska Lang

Ort und Zeit: SR Kunstgeschichte (R. 110) – Blockveranstaltung. Termine werden in der 1. Sitzung bekannt gegeben.

1. Treffen: Mo., 14.04.2014, 11:00 Uhr (Themenvergabe, Anwesenheitspflicht)

Voll Bewunderung steht man vor gotischen Kathedralen und ist von den bisweilen tollkühnen Konstruktionen wie auch von dem reichen Figuralschmuck fasziniert. Auch antike Bauten waren ursprünglich mit imposanten und teils die europäische Kunstgeschichte stark beeinflussenden Bildwerken versehen. Diese Art öffentlicher Kunst hatte besonders im 20. Jh. an Bedeutung verloren, obwohl im Budget öffentlicher Bauaufgaben ein fester Anteil für die künstlerische Gestaltung eingestellt war. Was steckt hinter dem Wunsch, seine Bauten schlicht zu halten oder mit aufwendigen Fassaden plastisch zu gestalten? An ausgewählten Beispielen antiker Bauwerke wird nach der Semantik figuraler und ornamentaler Bildprogramme wie auch ihrer Bedeutung für Politik und Gesellschaft gefragt.

Okzident trifft Orient – Die antike Welt im Hellenismus

B 07b / 332 / Master-Wahlfach / Diplom
CP: 2 (Bachelor) 4 (Master/Diplom)

Lehrende: Prof. Dr. Franziska Lang

Ort und Zeit: SR Kunstgeschichte (R. 110) – Blockveranstaltung. Termine werden in der 1. Sitzung bekannt gegeben.

1. Treffen: Montag, 14.04.2014, 17:00 Uhr (Themenvergabe, Anwesenheitspflicht)

Unter der Führung Alexanders des Großen (356-323 v.Chr.) drangen die Griechen jenseits der Gestade des Mittelmeeres weit in den Nahen und Mittleren Osten ein. Diese Gebiete blicken auf eine lange Geschichte, in der sich Mächte verschiedener Kulturen ablösten (Assyrer, Babylonier, Meder, Perser etc.). In der Analyse von Städtebau und Architektur soll die gegenseitige Wechselwirkung der multikulturellen Kontakte herausgearbeitet und insbesondere der Frage nachgegangen werden, ob, und wenn ja, wie sich ein ‚international style‘ von einem ‚regional style‘ differenzieren lässt. Inwieweit sind Kunst, Architektur und Städtebau in die Kulturationsprozesse involviert und kann man Architektur – gerade vor dem derzeitigen Globalisierungsgeschehen – als Kulturtechnik bezeichnen?