Intro

Publikationen

Die Publikationen der Mitarbeiter*innen des Fachgebiets finden Sie unter „Team“

Interdisziplinäre Forschungen in Akarnanien


Unser Bild vom antiken Griechenland hat sich grundlegend verändert, seitdem man verstärkt auch jene Regionen in das Blickfeld rückt, die eher am Rand der ereignisgeschichtlich besser bezeugten Zentren der antiken Mittelmeerwelt liegen. Mit dem vorliegenden Band wird die neue Publikationsreihe „Akarnanien-Forschungen. Ακαρνανία 'Έρευνες“, die der Erforschung dieser im Nordwesten Griechenlands gelegenen Landschaft gewidmet ist. Hervorgegangen aus im Jahre 2009 an der Technischen Universität Darmstadt veranstalteten internationalen Konferenz umfasst dieser erste Band Beiträge aus den archäologisch-historischen, epigraphischen wie auch geo- und naturwissenschaftlichen Disziplinen. Durch diesen interdisziplinären Verbund entsteht ein umfassendes Bild der anthropogenen und naturräumlichen Konstellationen, aus denen sich die Dynamik der Landschaft Akarnanien im Laufe ihrer Geschichte rekonstruieren lässt.

Orte der Forschung, Orte des Glaubens

Neue Perspektiven für Heiligtümer in Italien von der Archaik bis zur Späten Republik

Ostia

Der Hafen Roms

Sonderband der ANTIKEN WELT
Verlag Philipp von Zabern

Die römische Hafenstadt Ostia, ca. 30 km westlich von Rom gelegen, ist eine der bedeutendsten archäologischen Stätten Italiens. Gegründet wohl im 4. Jh. v. Chr., blieb der Ort fast 1000 Jahre lang besiedelt, bevor er im 6. Jh. n. Chr. allmählich aufgegeben wurde.

Das Bild, das sich dem Besucher heute bietet, ist geprägt von den Monumenten der hohen bis späten Kaiserzeit, als Ostia seine Blüte als Flusshafen Roms erlebte. Marion Bolder-Boos stellt die verschiedenen Phasen der Stadtgeschichte unter Einbeziehung der wichtigsten Bauten und Anlagen vor. Zusammen mit den zahlreichen Abbildungen wird so die Entwicklung Ostias von einer kleinen, hauptsächlich militärischen Zwecken dienenden Siedlung zu einer der wichtigsten Hafenstädte des Römischen Reiches anschaulich.

Werkraum Antike

Beiträge zur Archäologie und antiken Baugeschichte

Relikte aus der Vergangenheit bilden von jeher ein Faszinosum, dem man sich unter den verschiedensten Aspekten nähern kann. Dieses Buch präsentiert aktuelle Fragestellungen, mit denen sich Klassische Archäologie und antike Bauforschung beschäftigen. Hierzu gehört neben der kritischen Auseinandersetzung mit den schriftlichen Quellen vor allem der interdisziplinäre Themenbereich antiker Architektur. Dabei wird die Notwendigkeit sinnfällig, ältere Forschungsthemen wieder aufzugreifen, sie in neue Untersuchungsfelder einzubetten und aus unterschiedlichen Perspektiven erneut zu beleuchten. Das breite thematische Spektrum der Beiträge spannt sich von kykladischen Siedlungen über griechische und römische Tempelarchitektur bis hin zum faschistischen Bauverständnis im 20. Jahrhundert. Ein fiktives Gespräch zwischen Mies van der Rohe und Iktinos, dem Baumeister des Parthenon, zeigt schließlich, wie zeitlos die grundlegenden Fragen der Architektur sind: Jede Epoche muss ihre eigenen Antworten finden.

Mit Beiträgen von Nadin Burkhardt, Hermann J. Kienast, Demetrios Boussios, Wolf Koenigs, Helge Svenshon, Caterina Maderna, Anja Bratengeier, Marion Boos, Michael Heinzelmann, Rudolf W. Stichel, Valentin Kockel, Klaus Tragbar, Max Bächer und Heiner Knell.