Material und Materialität

Material und Materialität – Verfahren archäologischer Fundbearbeitung

Programm für lebenslanges Lernen Erasmus-Intensivprogramm (IP) beantragt beim DAAD

Prof. Dr. F. Lang, gemeinsam mit Prof. Dr. J. Bintliff (Classical and mediterranean archaeology, Universität Leiden), Dr. B. Eder (Frühgriechische Archäologie, Universität Freiburg), Prof. Dr. K. Gravani (Klassische Archäologie, Universität Ioannina), PD Dr.-Ing. H. Svenshon (Architekturgeschichte, TU Darmstadt), Prof. Dr. A. Vött (Geographie, Universität Mainz)

Gegenstand des Intensivprogramms ist die Durchführung eines praxisorientierten interdisziplinären Lehrkurses in der westgriechischen Landschaft Akarnanien, bei dem die Studierenden eine intensive und handlungsorientierte Einführung in die Auswertung archäologischer Funde erhalten. Die Hauptaktivität des Programms liegt auf dem wissenschaftlichen Prozess, der nach der Feldforschung (Grabung oder Survey) beginnt. Grundlegend für das IP ist die Einführung der Student/innen im Umgang mit archäologischem Material, die Relevanz und Einarbeitung in Dokumentations-, Archivierungssysteme sowie in die Prinzipien archäologischer Ordnungssysteme. Zudem werden praxisbezogene Unterrichtseinheiten zur antiken Architekturgeschichte, Bodenkunde und Mineralogie abgehalten. Ziel ist es, die Teilnehmenden durch einen fächerübergreifenden Unterricht für die Verknüpfung von interdisziplinären Inhalten und Methoden zu sensibilisieren. Durch die enge Zusammenarbeit der Student/innen und Dozent/innen aus drei europäischen Ländern werden zudem die Teamfähigkeit durch wissenschaftliche Mitgestaltung und ausführliche Diskussionen gefördert und kulturelle Barrieren abgebaut, um so zu einer Überwindung der nationalen Prägungen archäologisch-historischer Wissenschaften beizutragen. Die Zielgruppen des Projekts sind BA- Student/innen ab dem 3. Semester, MA-Student/innen und Promovend/innen aus den verschiedenen archäologischen Fachgebieten. Das Intensivprogramm bietet eine ausgezeichnete Vorbereitung für jene, die zukünftig an Feldprojekten teilnehmen bzw. ihre Kompetenzen zur Bearbeitung spezieller archäologischer Objektgruppen für ihre wissenschaftliche Qualifikationsarbeit erweitern möchten.