Intro

DFG-Graduiertenkolleg

Wert und Äquivalent – Über Entstehung und Umwandlung von Werten aus archäologischer und ethnologischer Sicht

Antragstellerin Prof. Dr. phil. Franziska Lang gemeinsam mit den Vertreter*innen der Lehrstühle Archäologie und Ethnologie an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt a. M.

Im Jahr 2010 wurde dem Antrag auf Einrichtung eines Graduiertenkollegs von der DFG stattgegeben. Das Thema des Graduiertenkollegs ist „Wert und Äquivalent“. Wert und Äquivalent sind grundlegende Konzepte in allen Gesellschaften in Vergangenheit und Gegenwart. Wert ist zudem eine fundamentale Eigenschaft materieller Dinge, deren Einbettung in eine Kultur vielfach überhaupt erst dadurch möglich wird. Mit Archäologie und Ethnologie widmen sich diesen Themen zwei Fächergruppen, die eine hohe Kompetenz in der Untersuchung von Objekten und ihren gesellschaftlichen Kontexten, also im Studium materieller Kultur, mitbringen.

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Der multidimensionale Raum Olympia (Griechenland) – landschaftsarchäologische Untersuchungen zu Struktur, Interdependenzen und Wandel räumlicher Vernetzungen

Prof. Dr. phil. Franziska Lang gemeinsam mit…

Die Bedeutung des Heiligtums von Olympia muss kaum betont werden: Der archäologischen Forschung, die es erst erschlossen hat, dient es als Referenz für wichtige Fundgattungen und Methoden. Das hat auf die Geschichtswissenschaft gewirkt, die hier einen der für die griechische und damit für die gesamte antike Kultur zentralen Ort besser zu verstehen lernte.

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MVE-based photogrammetric reconstructions of archeological specimen

(CEDIFOR – Centrum für digitale Forschung in den Geistes-, Sozial- und Bildungswissenschaften)

Prof. Dr. phil. Franziska Lang gemeinsam mit Prof. Dr. Michael Goesele (Graphics, Capture and Massively Parallel Computing, TU Darmstadt)

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Messung und Simulation der Streuung von Tageslicht an römischen Fenstergläsern

Prof. Dr. phil. Franziska Lang und Dipl.-Ing. Andreas Noback

In dieser interdisziplinären Pilotstudie wird erstmals die Streuung von Licht an römischen Fenstergläsern untersucht und für die Tageslichtsimulation eines Innenraumes modelliert. Es werden die Zusammenhänge zwischen der Herstellung römischer Fenstergläser, ihren optischen Eigenschaften und den architektonischen Praktiken der Beleuchtung römischer Innenräume untersucht…

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Pomp_OG_Netz

Pompejanum 3D

Dr. des. Clemens Brünenberg und Prof. Dr. phil. Franziska Lang

Erstellung eines 3D-Modells mittels structure from motion auf Grundlage verschiedener fotografischer Aufnahmetechniken

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„Analyse und Darstellung von Entwurfs-, Bau- und Verformungsprozessen der Sergios- und Bakchoskirche in Istanbul anhand digitaler 3D-Modelle“

PD Dr.-Ing. Helge Svenshon

Die ehemalige Kirche der Heiligen Sergios und Bakchos in Istanbul gilt als der früheste Bau des oströmischen Kaisers Justinian (527-568 n. Chr.) Doch im Gegensatz zu seiner architektur- und konstruktionsgeschichtlichen Bedeutung als erster Kuppelbau Kaiser Justinians steht seine bisherige Erforschung. In dem von der Gerda Henkel Stiftung geförderten Projekt werden anhand wissenschaftlicher Messdaten (Laserscan/Photogrammetrie) und digitaler 3D-Modelle die Interdependenzen von Grundrisskonzept, tektonischem Aufbau, Kuppelgeometrie sowie das konstruktive Gesamtsystem dieses außergewöhnlichen Baus untersucht.

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Ein neues Medium für die Ausstellungsarchitektur – Verfahren zur Darstellung hoch kontrastierender digitaler Bilder in Exponaten

Gefördert von der Darmstädter Stiftung für Technologietransfer

Dipl.-Ing. Andreas Noback, Dipl.-Ing. Oliver Hauck und Prof. Dr. phil. Franziska Lang

Die Wahrnehmung von Innenräumen wird oft durch den hohen Kontrast zwischen dem durch die Fenster einfallenden Licht des Außenraumes und den im Schatten liegenden Bereichen geprägt. Dieser hohe Kontrastumfang wird mit den gängigen fotografischen Verfahren nur unzureichend erfasst und führt zu einer weitgehend unrealistischen Wiedergabe der tatsächlichen Lichtverhältnisse…

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Resilienzfaktoren in diachroner und interkultureller Perspektive – Was macht den Menschen widerstandsfähig?

Prof. Dr. phil. Franziska Lang gemeinsam mit…

Architektonische Untersuchungen der Nekropole von Frangonissi (Griechenland)

Gefördert von der Regula Pestalozzi Stiftung

Dr. des. Clemens Brünenberg und Prof. Dr. phil. Franziska Lang

Der Friedhof von Frangonissi liegt östlich von Olympia. Im Rahmen von Notgrabungen durch den griechischen Antikendienst wurde ein mehrphasiger Friedhof mit über 20 Gräbern freigelegt, die zwischen dem 3. Jh. v. Chr. und dem 3. Jh. n. Chr. datieren. Bislang fehlt allerdings eine systematische und detaillierte Dokumentation und Untersuchung der Gräberarchitektur…

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Early Iron Age ceramics in Western Greece – multiple archaeometric analysis methods

Dr. Christina Rathossi and Prof. Dr. phil. Franziska Lang

This project deals with several geographical regions in western Greece in which up to now the pottery of excavated sites has attracted little attention from the archeometric point of view. The proposed project focuses on the archeometric studies of a large number of ceramic sherds from selected excavation sites in the prefectures of Aitoloakarnania and Elis in order to identify their production centers. As methods we apply portable XRF, XRPD, petrographic analysis (PLM), Experimental firing, ICP-MS and geological survey…

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Archäologisch-historische Feldforschungen auf der griechischen Plaghiá-Halbinsel

Prof. Dr. phil. Franziska Lang gemeinsam mit…

Die komplexen Mechanismen von Landschaftskonstruktionen gründen auf naturräumlichen, politisch-sozialen, wirtschaftlichen, ideologischen und kulturellen Interdependenzen: Sie sind deshalb nur in einer interdisziplinären Matrix aufzuarbeiten. So stehen die Surveyprojekte in einer fachübergreifenden Verschränkung mit den historischen Fächern und der Bauforschung.

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Erkundung einer Küstensiedlung bei Babunja nahe Apollonia (Albanien). Das antike Arnissa?

Prof. Dr. phil. Franziska Lang gemeinsam mit Dr. M. Fiedler und G. Döhner, M.A.

Die etwa 6 ha große, auf einem Sporn isoliert gelegene Siedlung, die sich durch die Nähe zum Meer und die umliegende, weite Ebene auszeichnet, konnte vollständig topographisch und geophysikalisch vermessen werden.

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Bauforschung an der Ortsbefestigung von Oberingelheim

Dr. des. Clemens Brünenberg und Dr.-Ing. Judith Ley

Der heute zur Stadt Ingelheim gehörende Ortsteil Ober-Ingelheim wurde vermutlich im späten 14. bis 15. Jahrhundert mit einer ca. 2,5 km langen, turmbewehrten Ringmauer umgeben, deren bautechnische und typologische Eigenheiten im besonderen Interesse der Bauforschung stehen. Ziel des interdisziplinären Forschungsprojektes ist die Bewertung, Einordnung und Bedeutung der Ortsbefestigung von Oberingelheim anhand einer umfassenden bauforscherischen und bauhistorischen Untersuchung.

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„DFG-Netzwerk: Von Kanaan nach Gibraltar und zurück – die Phönizier im Mittelmeerraum“

Dr. Marion Bolder-Boos und Dr. Natascha Bagherpour Kashani (Archäologisches Museum Frankfurt)

Das DFG-geförderte wissenschaftliche Netzwerk „Von Kanaan nach Gibraltar und zurück – die Phönizier im Mittelmeerraum“ besteht aus Altertumswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, die auf historisch-archäologischer Ebene die phönizische Präsenz im Mittelmeerraum untersuchen.

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Das Aachener Rathaus

Von der karolingischen Königshalle zum spätmittelalterlichen Krönungspalast

Habilitationsprojekt Dr.-Ing. Judith Ley

Das Rathaus der Stadt Aachen birgt in seiner Bausubstanz einen der bedeutendsten mittelalterlichen Herrschaftsbauten des deutschsprachigen Raums. Ziel des von der DFG geförderten Forschungsprojektes ist eine zusammenhängende bauhistorische Erforschung des mittelalterlichen Gebäudes und seiner Veränderungen.

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Die Hagia Sophia Justinians
Mathematischer Raum als Bühne des Kaisers

PD Dr.-Ing. Helge Svenshon mit Prof. Dr. Rudolf H. W. Stichel, Dipl.-Ing. Oliver Hauck und Dipl.-Ing. Andreas Noback

Ein Bauwerk als 'Grosse Synthese' antiker Philosophie und Naturwissenschaft

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Lehrprojekte

VARM – Projektwoche: Keramik als kulturelles Erbe. Theorie und Praxis

Prof. Dr. Franziska Lang gemeinsam mit Prof. Dr. Heide Frielinghaus (Johannes Gutenberg-Universität Mainz),Prof. Dr. Anja Klöckner (Goethe-Universität Frankfurt)

Ausgehend von einer für die verschiedenen archäologischen Fachrichtungen sowohl unter inhaltlichen als auch unter theoretisch-methodischen Aspekten zentralen Materialgattung Keramik haben Vertreterinnen der drei Rhein-Main-Universitäten gemeinsam ein Lehrformat entwickelt, das die bereits existierenden Veranstaltungstypen in inhaltlicher und didaktischer Hinsicht ergänzt…

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Material and materiality. Post-field-work find processing

Prof. Dr. phil. Franziska Lang gemeinsam mit…

Gegenstand des Intensivprogramms (IP) ist die Durchführung eines praxisorientierten interdisziplinären und internationalen Lehrkurses in der westgriechischen Landschaft Akarnanien, bei dem die Studierenden eine intensive und handlungsorientierte Einführung in post-feldforschungsprozessuale Verfahren der Auswertung von Funden erhalten…

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Forschungsprojekt-Workshop "Bau und Betrieb eines Lehmziegel-Brennofens nach Antikem Vorbild

Prof. Dr. phil. Franziska Lang gemeinsam mit Prof. Ariel Auslender (Fachgebiet Plastisches Gestalten, TU Darmstadt), Gregor Döhner (Berlin) und Rainer Kurka (Darmstadt)

In der Antike wurden viele Gefäße aus Ton gefertigt. Das Repertoire reicht von einfach geformten bis hin zu aufwendig dekorierten Gefäßen.

Ausgehend von unseren intensiven Forschungen zur antiken Keramik in der westgriechischen Region Akarnanien ergaben sich viele Fragen zur Herstellung von Tongefäßen, die sich unter anderem auf das Brennen von Gefäßen bezogen.

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