Frangonissi

Architektonische Untersuchungen der Nekropole von Frangonissi (Griechenland)

Gefördert von der Regula Pestalozzi Stiftung

Dr. des. Clemens Brünenberg und Prof. Dr. phil. Franziska Lang


Der Friedhof von Frangonissi liegt östlich von Olympia. Im Rahmen von Notgrabungen durch den griechischen Antikendienst wurde ein mehrphasiger Friedhof mit über 20 Gräbern freigelegt, die zwischen dem 3. Jh. v. Chr. und dem 3. Jh. n. Chr. datieren. Bislang fehlt allerdings eine systematische und detaillierte Dokumentation und Untersuchung der Gräberarchitektur. Als die größte und einzige Nekropole dieser Art im Umland von Olympia ist ihre Erforschung mit unterschiedlichen Methoden (terrestrische, lasergestützte und drohnenbasierte Aufnahme, Structure-from-Motion-Verfahren) von besonderer Bedeutung. Die Durchführung der Bauaufnahme erfolgt in enger Kooperation mit dem zuständigen Landesdenkmalamt unter Leitung von Dr. E. Kolia.