(Re)Konstruktion

(Re)Konstruktion von Geschichte. Authentizität vs. Plausibilität

Modul: M421 / M02
CP: 3

Lehrende: Dipl.-Ing. Clemens Brünenberg
1. Treffen: Donnerstag, 20.10.2016, 16:00 Uhr, Raum R110 (Seminarraum Kunstgeschichte)
Zeit und Ort: Blockseminar am Freitag, 02.12. und Freitag, 16.12.2016, ab 10.00 Uhr. Verpflichtende vorbereitende Sitzungen am Donnerstag, 03.11. und Donnerstag, 10.11.2016, jeweils 16:00-17:00 Uhr, Raum R110 (Seminarraum Kunstgeschichte)

Inhalt: Zu allen Zeiten wurden Bauten zerstört – sei es durch kriegerische Handlungen, politische Entscheidungen oder natürliche Prozesse. Die Gründe und Formen des Wiederaufbaus sind dabei sehr verschieden; die Bandbreite reicht von wissenschaftlichen Herangehensweisen bis zu brisanten, politisch motivierten Rekonstruktionen. Ausgehend von der Betrachtung zentraler Begrifflichkeiten werden die verschiedenen Positionen der gegenwärtigen Rekonstruktionsdebatte anhand ausgewählter Beispiele von der Antike bis in die Moderne betrachtet. Ziel des Seminars ist es, im Rahmen eines Planspiels die Akteure, die hinter den Positionen stehen, zu begreifen und deren Handlungsweisen in gemeinsamer Diskussion verständlich werden zu lassen. So soll ein eigenes Verständnis und Gefühl für den sensiblen Themenkomplex der Rekonstruktion verlorener Bauten erworben werden.