Erasmus Intensivprogramm

Department of Classical Archaeology
Faculty of Architecture
offers

5 grants in Greece 2014


Erasmus Intensive Programme
Material and materiality – post-fieldwork-processing of architectural finds
(Material und Materialität – Verfahren architektonischer Fundbearbeitung)


Who?

In 2014, the Institute of Classical Archaeology of the TU Darmstadt organizes a teaching course about: Material and materiality – post-fieldwork-processing of archaeological finds, funded by an Intensive Programme (IP) grant from the EU Lifelong Learning Programme Erasmus.

When?

28. July – 26. August 2014
(28 days course + 2 travel days)

Where?

Akarnania, Western Greece

Who can apply?

The project is for BA (3rd semester onwards), MA and PhD students of FB 15.

Download application form

The application form must be sent via e-mail to Petra Müller, department secretary (address see below at the end of this page).

Application deadline is 7th March 2014.


Following funds are available:

- no fee for the course
- free lodging and boarding
- free excursions at weekend
- refunding travel expense

Accommodation and Meals

The course, accommodation and meals will take place in the cultural centre.

Certification

After completing all course requirements, students will receive a transcript of records, a certificate of attendance and 6 Credit points.

Partner universities

20 students from :

- University of Leiden (Prof. Dr. J. Bintliff)
- University of Thessaloniki (Prof. Dr. S. Drougou)
- University of Athens (Prof. Dr. G. Kourtessi-Philippakis)
- University of Mainz (Prof. Dr. A. Vött)
- Université de Lausanne (Prof. Dr. K. Reber)
Course coordinator is Prof. Dr. Franziska Lang of the TU Darmstadt.

The programme

This international programme aims at conductng an interdisciplinary teaching course in archaeology and architecture focused on practical use. Taking place in Akarnania, it offers an intensive introduction into different ways of post-fieldwork processing of architectural finds. The aim of the course is to introduce the participants to various methods of interpretation of archaeological fieldwork projects through an interdisciplinary approach.
The course consists of 28 days (+2 travel days). The typical layout of a course day consists of lectures in the morning, lunch break, practical assignments and exercises in the afternoon.

The course programme contains seminars and tutorials grouped around different topics and excursions (museums, sites) as an integral part, e.g.:

1) Introduction into ancient architectural analysis (what story does an architectural element tell?)
2) introduction into ancient building techniques and documentation of architectural elements
3) inventory and archiving of architectural elements: recording the find spot (coordinates, on-site drawing, photos) and the stratigraphical context (if possible) of a given archictetural fragment/piece; establishing a logical system of recording (easily discernible numbers, codes etc.).
4) field drawing and photographing architectural elements: The scale depends on the size of the structural element. Usually it is 1:10, details and sections in 1:5, 1:2, 1:1.. Specific patterns are used for the indication of surface preservation and treatment .

All lectures will be given in English.


Call for Participants IP 2014


Contact:

Please contact for further information:
Prof. Dr. F. Lang

phone: (++49) (0)6151 163130
http://www.archaeologie.architektur.tu-darmstadt.de

Material und Materialität

Verfahren archäologischer Fundbearbeitung

Erasmus Intensivprogramm in Griechenland

(for English version please click here)

Programmbeschreibung

Gegenstand des Intensivprogramms (IP) ist die Durchführung eines praxisorientierten interdisziplinären und internationalen Lehrkurses in der westgriechischen Landschaft Akarnanien, bei dem die Studierenden eine intensive und handlungsorientierte Einführung in post-feldforschungsprozessuale Verfahren der Auswertung von Funden erhalten. Ein auf die Auswertungsphase fokussierter Ansatz ist in der archäologischen Lehre bislang nicht vertreten und wird durch das IP erstmalig angeboten. Ziel ist es, die Teilnehmenden durch einen fächerübergreifenden Unterricht für die Verknüpfung von interdisziplinären Inhalten und Methoden zu sensibilisieren. Durch die enge Zusammenarbeit 25 Student/innen und 11 Dozent/innen aus vier europäischen Ländern (CH, D, GR, NL) werden zudem die Teamfähigkeit durch wissenschaftliche Mitgestaltung und ausführliche Diskussionen gefördert und kulturelle Barrieren abgebaut, um so zu einer Überwindung der nationalen Prägungen archäologisch-historischer Wissenschaften beizutragen.

Die Zielgruppen des Projekts sind BA Student_innen ab dem 3. Semester, MA Student_innen und Promovend_innen aus den verschiedenen archäologischen Fachgebieten. Das Intensivprogramm bietet eine ausgezeichnete Vorbereitung für jene, die zukünftig an Feldprojekten teilnehmen bzw. ihre Kompetenzen zur Bearbeitung spezieller archäologischer Objektgruppen für ihre wissenschaftliche Qualifikationsarbeit erweitern möchten.

Die Hauptaktivität des Programms liegt auf dem wissenschaftlichen Prozess, der nach der Feldforschung (Grabung oder Oberflächenbegehung) beginnt. Grundlegend für das IP ist die Einführung der Student_innen im Umgang mit archäologischem Material, die Relevanz und Einarbeitung in Dokumentations-, Archivierungssysteme sowie in die Prinzipien archäologischer Ordnungssysteme. Die zeichnerische wie auch die fotografische Dokumentation sind wichtige Mittel zur Langzeitarchivierung, aber auch wesentliche Grundlage für den Interpretationsprozess. Des Weiteren werden den Teilnehmenden einschlägige IKT-Kenntnisse vermittelt: die Handhabe von Zeichen- und Fotobearbeitungsprogrammen sowie die sinnvolle und konsistente Pflege von Datenbanken, die in jedem Berufs- und Studienfeld eine wichtige Voraussetzung im Managen von größeren Projekten und Arbeitsvorgängen sind.

Die Lernergebnisse des IP bestehen in einem allumfassenden Verständnis archäologischer Arbeitssysteme, die von der Bergung bis zur kompletten wissenschaftlichen Dokumentation und Analyse reichen. So werden den Student_innen direkt die Potentiale archäologischer Forschung zur Rekonstruktion der antiken (Kultur)Geschichte anhand menschlicher Hinterlassenschaften in allen Facetten vermittelt und damit exzellent auf wissenschaftliche Fragestellungen im Rahmen von qualifizierenden Studienabschlussarbeiten vorbereitet. Durch das Konzept des „studierenden Forschens“ produzieren die Teilnehmer_innen eine große Menge an Informationen, die direkt in die laufenden Arbeiten zur Regionalgeschichte Akarnaniens einfließen und sind so unmittelbar am Forschungsoutput beteiligt.

Für die Lehrenden offeriert das Programm den Einblick in national geprägte Unterrichtsmethoden, die mit den Studierenden reflektiert werden. Die Doktorand_innen, die die Gruppen betreuen und selbst Lehreinheiten anbieten, erlangen Erfahrung für die universitäre Lehre durch die Aneignung didaktischer Methoden und die Erprobung von Lehrmethoden in einem internationalen Unterrichtsumfeld.

Erasmus Intensivprogramm:

Film

Koordination

Technische Universität Darmstadt
Koordinatorin Prof. Dr. Franziska Lang, Fachgebiet Klassische Archäologie

Beteiligte Partneruniversitäten

Deutschland
Technische Universität Darmstadt
Kontaktperson: Prof. Dr. Franziska Lang, Fachgebiet Klassische Archäologie

Universität Mainz
Kontaktperson: Prof. Dr. Andreas Vött, Institut für Geographie


Griechenland
Universität Athen
Kontaktperson: Prof. Dr. Georgia Kourtessi-Philippakis, Institut für Geschichte und Archäologie

Universität Thessaloniki
Kontaktperson: Prof. Dr. Stella Drougou, Institut für Geschichte und Archäologie


Niederlande
Universität Leiden
Kontaktperson: Prof. Dr. John Bintliff, Institut für Klassische und Mediterrane Archäologie


Schweiz
Universität Lausanne
Kontaktperson: Prof. Dr. Karl Reber, Institut für Archäologie und Klassische Studien